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Dehnungsstreifen am Rücken

Dehnungsstreifen am Rücken können durch zu schnelles Wachstum, aber auch durch Übergewicht entstehen. Mitunter hinterlassen sie dauerhafte Narben.

Dehnungsstreifen am Rücken können verschiedene Ursachen haben.
Dehnungsstreifen am Rücken können verschiedene Ursachen haben.

Dehnungsstreifen entstehen, wenn das Bindegewebe durch eine zu starke Dehnung reißt. Der Mediziner spricht von Striae. Vorrangig kommen diese Streifen am Bauch vor. Eine starke Gewichtszunahme, Muskelwachstum oder eine Schwangerschaft können für den Riss des Gewebes ursächlich sein. Daher kennen Sie sicher die Bezeichnung Schwangerschaftsstreifen. Die Risse können auch an anderen Stellen des Körpers vorkommen, etwa am Rücken oder an den Oberschenkeln. Eine gute Vorbeugung kann die Bildung der unschönen Streifen verhindern.

Dehnungsstreifen entstehen durch Risse des Bindegewebes

Die Haut ist extrem dehnbar und reißt auch dann nicht auf, wenn sie sehr stark gespannt wird. Dies können Sie bei stark übergewichtigen Menschen beobachten, aber auch bei Schwangeren, die Zwillinge oder ein sehr großes Baby gebären werden. 

Eine übermäßige Dehnung kann dazu führen, dass Sie Dehnungsstreifen sehen. Diese entstehen in der Schwangerschaft häufig am Bauch und an den Hüften. Auch am Busen können die Risse sichtbar sein.

Bei starker Gewichtszunahme oder starkem Körper- beziehungsweise Muskelwachstum im Jugendalter kann das Bindegewebe auch an ungewöhnlichen Stellen reißen, etwa am Rücken oder an den Oberarmen.

Am Rücken sind die Risse eher selten

Am Rücken werden Dehnungsstreifen eher selten beobachtet.

Eine häufige Ursache ist das Marfan-Syndrom. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung des Bindegewebes, die genetisch bedingt ist. Die Erkrankung geht mit weiteren Symptomen einher und kann tödlich verlaufen, wenn sie nicht behandelt wird.

Überlange Gliedmaßen, eine Ablösung der Netzhaut des Auges mit starker Kurzsichtigkeit und eine Wirbelsäulenverkrümmung gehören zu den häufigsten Symptomen. Die Dehnungsstreifen am Rücken und an anderen Körperteilen sind eine Begleiterscheinung.

Beim gesunden Menschen dehnt sich die Haut am Rücken durch eine Gewichtszunahme oder durch starkes Wachstum übermäßig. Durch eine sorgfältige Pflege der Haut leisten Sie gute Vorbeugung.

Beugen Sie durch gezielte Pflege der Haut vor

Dehnungsstreifen am Rücken und an anderen Körperstellen lassen sich oftmals nicht vollständig verhindern. Sie können jedoch vorbeugen, indem Sie die Haut intensiv pflegen. Es gibt spezielle Pflegeprodukte, beispielsweise von Frei-Öl oder Weleda, die die Haut pflegen und geschmeidig machen. Dehnungsstreifen treten mit deren Hilfe nicht so schnell auf.

Ein Physiotherapeut kann eine Zupfmassage durchführen. Sie können diese Massage auch von Ihrem Partner durchführen lassen. Die Haut wird mit Daumen und Zeigefinger sanft hochgezogen und wieder losgelassen.

Unternehmen Sie kalt-warme Wechselduschen. Dadurch wird die Haut gut durchblutet. Dies kann Dehnungsstreifen am ganzen Körper vorbeugen.

Wichtig ist auch, dass Sie jeden Tag mindestens zwei Liter trinken. Wasser und ungesüßte Tees oder Fruchtsäfte sind empfehlenswert.

Suchen Sie Ihren Hausarzt auf und lassen Sie sich über eine dafür passende Lasertherapie beraten. Diese kann den Streifen sehr gezielt vorbeugen. Die Therapie wird von den Krankenkassen jedoch nicht bezahlt.

In der Regel bereiten Dehnungsstreifen keine Schmerzen. Sie können aber sehr ausgeprägt und tiefrot sein. Dadurch fallen sie stark auf. Mit der Zeit verblassen die Risse, verschwinden jedoch nicht vollständig. Eine gezielte Vorbeugung kann sehr hilfreich sein, beispielsweise in der Schwangerschaft. Eine Garantie dafür, dass Sie die Risse verhindern, gibt es aber auch bei einer  intensiven Vorbeugung nicht. Lassen Sie sich ärztlich beraten, wenn Sie unsicher sind, ob Sie alle Maßnahmen ergriffen haben. Ihr Hausarzt sollte der erste Ansprechpartner sein.

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