Wissenswertes zum Thema CT

  • CT steht für Computertomografie. Das Wort Tomografie leitet sich aus dem Altgriechischen ab von Tome = Schnitt und graphein = schreiben.
  • Das CT wird auch als CT-Scan oder CAT-Scan bezeichnet.
  • Erstmals wurde 1971 ein CT am Menschen durchgeführt.
  • Das CT liefert Aufnahmen aus dem Körperinneren. Dazu werden im CT-Gerät viele Röntgenaufnahmen des Patienten aus verschiedenen Richtungen aufgenommen.
  • Ein Computer wertet die aufgenommenen Daten aus und entwickelt daraus Schnittbilder.
  • Mit Hilfe der Schnittbilder des CT kann der Arzt krankhafte Veränderungen im Körper, wie Knochenbrüche oder Blutungen, aber auch Schwellungen oder Entzündungen gut erkennen.
  • Zur Untersuchung von weichem Gewebe mit dem CT erhält der Patient meist vorher ein Kontrastmittel. Dieses wird injiziert oder getrunken.
  • Zur Darstellung von Knochenbrüchen ist ein Kontrastmittel nicht erforderlich.
  • Das CT wird sehr häufig eingesetzt; 2009 wurden in Deutschland ca. 4,9 Mio. Computertomografien gemacht.

Unterschied zwischen CT und MRT

  • MRT steht für Magnetspinresonanztomografie. Ein anderer Name dafür ist auch Kernspintomografie oder kurz Kernspin.
  • Ein wesentlicher Unterschied zwischen CT und MRT besteht in der Art der Bilderzeugung. Das CT setzt Röntgenstrahlung ein; das MRT verwendet keine Röntgenstrahlung, sondern sehr starke Magnetfelder.
  • Der Bildkontrast im MRT entsteht durch Anregung von Atomkernen (meist von Wasserstoffatomen) durch elektromagnetische Wechselfelder im Radiofrequenzbereich.
  • Als weiterer Unterschied ist zu erwähnen, dass ein MRT zeit- und kostenaufwendiger ist als ein CT. 
  • Das MRT wird also vor allem dann eingesetzt, wenn man spezielle Untersuchungen von Weichteilgeweben durchführen möchte.
  • Das MRT liefert nämlich von bestimmten Weichteilgeweben wie Nervengewebe, Bändern und Knorpel bessere Aufnahmen als ein CT.
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