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Blutformel - Erklärung

Haben Sie eine Ahnung, was die Blutformel zu bedeuten hat? Im Grunde ist es ganz einfach. Diese Formel wird auch Blutgruppe genannt und sie ist eine Zusammensetzung von verschiedenen Eiweißen.

Um Ihre Blutgruppe zu analysieren, benötigt das Labor nicht viel Blut.
Um Ihre Blutgruppe zu analysieren, benötigt das Labor nicht viel Blut.

Was die Blutformel bedeutet

Auch Sie haben eine Blutformel, die im Expertenkreis Blutgruppe genannt wird. Sie können die Blutgruppe A, B, AB oder 0 haben.

  • Bestimmt wird Ihre Blutformel durch die roten Blutkörperchen, die eine bestimmte Struktur aufweisen. Die sogenannten Antikörper, die Sie im Blut haben, zeigen Ihre Blutgruppe an. Spenden Sie Blut, müssen Sie und der Empfänger dieselbe Blutgruppe haben, sonst verklumpt das Blut.
  • Im Fachjargon werden die roten Blutkörperchen Erythrozyten genannt, die als ringförmige Zellen erkennbar sind. Diese sind wichtig, um das Kohlendioxid und den Sauerstoff ins Blut zu transportieren und fließen zu lassen. Um die Erythrozyten herum befindet sich eine Membran - auch Hülle genannt. Darin befinden sich diverse Eiweiße. Durch diese Eiweiße erhalten die Erythrozyten eine bestimmte Oberflächenstruktur. Experten nennen dies Antigene.
  • Mediziner können die Blutgruppe auch im Blutserum bestimmen, weil sich die Blutgruppe durch entsprechende Antikörper auszeichnet. Sie können im Blut freischwimmen. Die Antikörper sind nur gegen die fremden Blutgruppen gerichtet.
  • Ein Beispiel: Auf den roten Blutzellen befinden sich die Antigene "A". Diese Blutgruppe enthält deshalb gegen die Blutgruppe B die Antikörper.

Die Bedeutung der verschiedenen Blutgruppen

  • Sie haben entweder die Blutformel A, B, AB oder 0. Experten nennen diese Blutformel auch AB0-System. Haben Sie die Blutgruppe 0, befindet sich auf den roten Blutkörperchen (der Oberfläche), kein Blutgruppenantigen A oder B.
  • Da verschiedene Eiweiße den roten Blutkörperchen eine gewisse Struktur verleihen, sind diese für die Blutgruppenbestimmung wichtig. Haben Sie die Blutgruppe "AB", sind in diesem Fall in der Membran der roten Blutkörperchen beide Eiweiße enthalten. Findet sich nur das Antigen "B", haben Sie die Blutgruppe B und beim Antigen "A" die Blutgruppe "A".
  • Einfach ausgedrückt heißt es nichts anderes, als dass der Mediziner Ihre Blutgruppe daran erkennen kann, wie die Erythrozyten bei Ihnen strukturiert sind.
  • Es gibt noch das sogenannte Rhesussystem. Dieses System orientiert sich an einem Antigen. Im Fachjargon heißt es auch Erythrozyten-Antigen-System. Sind Sie Rhesus positiv, haben Sie beispielsweise auf der Zellmembran der roten Blutkörperchen ganz bestimmte Proteine (Antigen "D"), die sich bei Ihnen nicht befinden, wenn Sie Rhesus negativ haben.

Sind Sie Rhesus positiv, wird Ihre Blutgruppe mit einem "+" versehen und bei negativ mit einem "-".

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