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Bei Nietnagel die Entzündung lindern - hilfreiche Hinweise

Von einem Nietnagel spricht man, wenn die Nagelhaut einreißt, kleine Fetzen abstehen und sich entzünden. Da das Nagelbett von zahlreichen Nerven durchzogen ist, schmerzt eine Entzündung des Nietnagels je nach Ausprägung sehr stark. Mit einigen Hinweisen können Sie die Entstehung eines Nietnagels weitestgehend verhindern. Wenn es dennoch zu einer Entzündung kommt, lesen Sie hier, wie Sie vorgehen.

Die Nagelhaut regelmäßig zurückschieben.
Die Nagelhaut regelmäßig zurückschieben.

Was Sie benötigen:

  • Schutzhandschuhe
  • Creme
  • Nagelhautschieber
  • Ringelblumen-Tinktur
  • Propolis-Tinktur
  • Teebaumöl

Einen Nietnagel vermeiden

  • Ein Nietnagel entsteht dann, wenn die Nagelhaut über den wachsenden Nagel mitgezogen wird und schließlich einreißt.
  • Sie können eine Entzündung des Nietnagels vermeiden, indem Sie zum einen die Nagelhaut regelmäßig zurückschieben, zum anderen die Nagelhaut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen, damit sie elastisch bleibt und nicht einreißt.
  • Wenn Sie generell Probleme mit trockener Nagelhaut haben, sollten Sie zur Hausarbeit Schutzhandschuhe tragen. Häufig werden zur Reinigung aggressive Substanzen eingesetzt, die Ihre Nagelhaut stark austrocknen und rissig machen.
  • Um Ihre Hände zu waschen, wählen Sie eine milde Waschlotion. Besonders mild sind in der Regel Waschlotionen für Babys, die Sie in einen Seifenspender umfüllen können.
  • Nach dem Händewaschen sollten Sie Ihre Hände immer mit einer reichhaltigen Creme eincremen. Ihre Finger und die Fingernägel können dabei eine Extraportion vertragen.
  • Mehrmals pro Woche empfiehlt es sich, dass Sie Ihre Nagelhaut zurückschieben, da sie so nicht einreißt und Entzündungen eines Nietnagels vermieden werden.
  • Wenn Ihre Nagelhaut sich nur schwer zurückschieben lässt, tragen Sie einen Nagelhautentferner auf und lassen diesen kurz einwirken. Stattdessen können Sie aber auch ein Öl einmassieren.
  • Die gelöste Nagelhaut schieben Sie vorsichtig mit einem speziellen Schieber aus Rosenholz oder Gummi zurück.

Die Entzündung richtig behandeln

  • Hat sich bei einem Nietnagel bereits eine Entzündung gebildet, sollten Sie in den folgenden Tagen sehr vorsichtig mit Ihrer Nagelhaut umgehen.
  • Stehen kleine Fetzen von Nagelhaut am Nietnagel ab, schneiden Sie diese vorsichtig mit einer scharfen Schere ab. So vermeiden Sie, dass Sie mit diesen Fetzen hängen bleiben und die Entzündung sich dadurch verschlimmert.
  • Bei nur leichten Entzündungen oder Rötungen reicht es in der Regel schon aus, wenn Sie den betroffenen Fingernagel mit einem Pflaster schützen.
  • Wenn Sie den Heilungsprozess unterstützen möchten, können Sie eine entzündungshemmende Ringelblumentinktur regelmäßig auftragen.
  • Auch Propolis, das Kitharz der Bienen, wirkt lindernd bei Entzündungen. In der Apotheke bekommen Sie die Propolis-Tinktur, welche auf die Entzündung des Nietnagels gegeben werden kann.
  • Teebaumöl wird ebenfalls zur Behandlung einer Entzündung empfohlen. Allerdings müssen Sie beachten, dass dieses ätherische Öl die Haut austrocknen und reizen kann. Wenn Sie Teebaumöl nutzen möchten, mischen Sie es daher vorher auf jeden Fall mit einem neutralen Trägeröl, wie Sonnenblumenöl, und tragen es ausschließlich auf die entzündete Stelle auf.
  • Hat sich die Entzündung ausgebreitet, und es ist Eiter zu sehen, sollten Sie nicht zögern, zu Ihrem Hausarzt zu gehen. 
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