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Atlaswirbel - Übungen bei Atlasfehlstellung

Der Atlaswirbel ist der oberste Halswirbel und stützt den Kopf. Eine Fehlstellung des Atlaswirbels wirkt sich auf den ganzen Bereich der Halswirbelsäule aus. Schmerzen, Verspannungen und auch Kopfschmerzen und Schwindel können dadurch ausgelöst werden.

Mit Übungen stabilisieren Sie Ihre Halsmuskeln und dadurch den Atlas.
Mit Übungen stabilisieren Sie Ihre Halsmuskeln und dadurch den Atlas.

So wirkt sich eine Fehlstellung des Atlaswirbels aus

  • Der Atlaswirbel kann durch bestimmte Fehlhaltungen oder muskuläre Dysbalancen eine Fehlstellung aufweisen, so können Beschwerden auftreten.
  • Bei Neugeborenen kann die Geburt eine Fehlstellung des Atlaswirbels hervorrufen, bei größeren Kindern oder Erwachsenen können falsche Belastung, fehlende Muskulatur oder Blockaden der Wirbelsäule den Atlaswirbel verschieben.
  • Da die Nerven in der Nähe des Atlaswirbels verlaufen, können Kribbeln, Lähmungserscheinungen und Schmerzen auftreten. Eine Bewegungseinschränkung in der Halswirbelsäule ist zudem auch ein häufiges Symptom. Zudem können Schwindel und Benommenheit Anzeichen für eine Fehlstellung des oberen Halswirbels sein.
  • Bei Kindern und besonders bei Säuglingen können Entwicklungsverzögerungen im motorischen Bereich auf eine Atlasproblematik hinweisen. Auch Schlafprobleme und häufiges Schreien können an einer Atlasfehlstellung liegen.

Diese Übungen helfen bei Beschwerden

Um den Atlas zu stabilisieren bieten sich Übungen für die Halswirbelsäule an, um die Muskulatur zu aktivieren und zu kräftigen. Achten Sie darauf, dass bei den Übungen keine Schmerzen auftreten.

  1. Beginnen Sie in Rückenlage, dazu, legen Sie sich ausgestreckt auf den Rücken, die Beine können je nach Bedarf angebeugt werden oder gestreckt bleiben. Die Arme befinden sich seitlich. Senken Sie die Schultern nun nach unten, sodass die Halswirbelsäule gestreckt ist und die Muskeln gedehnt sind.
  2. Nun ziehen Sie das Kinn etwas ein, die Halswirbelsäule wird dadurch aufgerichtet. Halten Sie diese Position einen Moment.
  3. Dann legen Sie eine Hand an die Stirn und bauen langsam etwas Druck mit der Stirn gegen die Hand auf, dabei bewegt sich der Kopf jedoch nicht sondern bleibt auf Boden liegen. Halten Sie den Druck 30 Sekunden, dann lösen Sie die Spannung wieder.
  4. Anschließend bauen Sie den Druck zur rechten Seite auf, indem Sie die Hand seitlich an die Schläfe legen, auch hier halten Sie 30 Sekunden und wechseln dann zur linken Seite.
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