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Astronomie-Studium - Voraussetzungen und Ablauf

Astronomen beobachten nicht nur Sterne, sondern beschäftigen sich auch mit anderen Himmelsobjekten wie Asteroiden und Planeten sowie der Entstehung des Universums. Wenn Sie ein Astronomie-Studium beginnen möchten, sollten Sie eine große Affinität zu allen Naturwissenschaften mitbringen, besonders sollten Ihnen jedoch Mathematik und Physik Freude bereiten. Aber auch Chemie, Informatik, Meteorologie sowie Biologie werden Ihnen im Laufe der Ausbildung immer wieder begegnen.

Astronomen sehen in die Sterne
Astronomen sehen in die Sterne © Gerd_Altmann / Pixelio

Astronomie studieren - die Voraussetzungen

  • Astronomie ist kein eigenständiger Studiengang. Die ideale Variante ist die Kombination mit einem Physikstudium, da Astronomie und Physik viele Gemeinsamkeiten aufweisen.
  • Informieren Sie sich, an welchen Universitäten Sie ein Physikstudium mit einer Spezialisierung oder Vertiefung Astronomie beginnen können. Wichtig: Die Hochschule muss ein astrophysikalisches Institut oder eine Astronomie-Fakultät besitzen. Noch besser ist eine Sternwarte, denn hier können Praktika absolviert werden.
  • Um ein Studium in Physik zu beginnen, sollten Sie bereits in der Schule den Leistungskurs Physik und/oder Mathematik belegt haben. Zudem sollten Ihre Noten in Biologie und Chemie sehr gut sein.
  • Physik und Astronomie sind sehr theoretisch ausgerichtete Fächer. Sie sollten Spaß am Lösen komplexer Probleme und Aufgabenstellungen haben, zudem sollte Ihr mathematisch-logisches Verständnis hervorragend ausgebildet sein.
  • Einen Numerus clausus gibt es für das Physikstudium nicht, jedoch müssen Sie meist einen uni-internen Eignungstest bestehen.

Studium erfolgreich abschließen

  • Der Ablauf eines kombinierten Physik- und Astronomiestudiums ist entsprechend der von Ihnen gewählten Universität sehr unterschiedlich.
  • Sie beginnen in einem Bachelor-Studium damit, die Grundlagen in theoretischer Physik und theoretischer Astrophysik zu legen. Ergänzt werden diese Einführungs- und Aufbaukurse und Vorlesungen durch Mathematik-Kurse für Physiker. 
  • Auch ein astronomisches Praktikum gehört zum Bachelorstudium. Hier werden Sie experimentell arbeiten und Versuchsprotokolle anfertigen, um sich besser mit den Methoden der Astronomie vertraut zu machen. So lernen Sie beispielsweise astronomische Beobachtungstechniken, die Funktionsweise eines Spektografen oder die Benutzung eines astronomischen Bildverarbeitungssystems. 
  • Das Bachelorstudium sollten Sie bereits Sie mit einer astronomisch oder astrophysikalisch dominierten Arbeit abschließen, um Ihren Schwerpunkt zu verdeutlichen.
  • Es folgen das Masterstudium, das auf Ihren Grundkenntnissen aufbaut. Wenn Sie sehr gut sind, können Sie ein Studium anschließen, um zu promovieren.
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