Was Sie benötigen:
  • leichte Akkordeon-Noten für Anfänger
  • kleine Klebezettel oder Etiketten
  • einen Bleistift

Klaviatur lernen - Akkordeon mit Buchstaben bekleben

  • Prägen Sie sich zuerst die Bezeichnung der Tasten auf der Klaviatur ein. Die Anordnung der schwarzen und weißen Tasten dient als Orientierung, die weiße Taste links neben den beiden schwarzen Tasten ist immer ein C.
  • Vom C ausgehend bilden die weißen Tasten nach oben die Stammtöne einer Oktave: C-D-E-F-G-A-H. Auf das H folgt wieder das C links neben den nächsten zwei schwarzen Tasten. Die schwarzen Tasten zwischen den weißen sind die erhöhten oder erniedrigten Stammtöne. Zwischen C und D sitzt also das Cis oder Des, rechts neben dem F das Fis, links neben dem A das As usw.
  • Für den Anfang können Sie kleine Klebezettel oder selbstklebende Etiketten mit Buchstaben beschriften und auf die Tasten kleben.

Noten lernen - Merksätze

  • Die fünf Notenlinien im Violinschlüssel heißen: E-G-H-D-F. Merksatz: Es geht hurtig durch Fleiß.
  • Zwischen den Linien sitzen die Noten F-A-C-E. Ein Merksatz, der auch noch das D unter der untersten Linie und das G über der obersten umfasst, lautet: Der Fritz aß Cappuccino-Eis gern.
  • Bevor Sie mit dem Üben am Akkordeon beginnen, lernen Sie noch die wichtigsten Notenlängen. Ein leerer Kreis ist eine ganze Note, der leere Kreis mit Stiel eine halbe, ein ausgefüllter Kreis mit Stiel eine Viertelnote und die Viertelnote mit Fähnchen eine Achtelnote. Punkte hinter den Noten verlängern den Ton jeweils auf das Eineinhalbfache, also wird eine Viertelnote durch den Punkt zur 3/8-Note, die halbe Note mit Punkt ist eine 3/4-Note.
  • Nehmen Sie sich die Noten eines einfachen Stückes in C-Dur (ohne Kreuze oder Bs) vor und notieren Sie sich die Buchstaben mit Bleistift über den jeweiligen Noten.
  • Beim Üben auf dem Akkordeon können Sie nun langsam einen Ton nach dem anderen vom Notenblatt ablesen und die richtige Taste dazu suchen, bis Sie die Markierungen bald nicht mehr brauchen.
  • Wenn Sie sich an andere Stücke mit steigendem Schwierigkeitsgrad wagen, treffen Sie bald auf weitere Feinheiten, wie Pausenzeichen, Vorzeichen oder Tempobezeichnungen. Schlagen Sie diese jeweils bei Bedarf nach und notieren Sie ihre Bedeutung auf dem Notenblatt. Nach einiger Zeit werden Sie alle gebräuchlichen Zeichen der Notenschrift kennen und leichtere Stücke schon vom Blatt spielen können.