Was Sie benötigen:
  • Gute Augen
  • Eine Lupe

Wie die Tierchen aussehen

  • Wissen Sie, wie Läuse aussehen? Bei den Läusen handelt es sich um Hautparasiten des Menschen, die sich ausschließlich von menschlichem Blut ernähren. Läuse können gut klettern, können aber weder springen oder fliegen. Daher ist eine Ansteckung nur durch einen direkten Kontakt möglich.
  • Damit die Läuse an den Haaren gut klettern können, besitzen sie 6 Beine mit starken Klauen, mit diesen halten sie sich an den Haaren fest. Frisch geschlüpft sind die Läuse ca. 1 bis 1,5 mm groß, ausgewachsen ca 3 mm (also kleiner als der Kopf eines Streichholzes).
  • Die weibliche Laus legt täglich um die 10 Eier, aus denen nach etwa 10 Tagen eine junge Laus schlüpft. Die leere Eihülle bezeichnet man als Nisse, nicht zu verwechseln mit dem Lausei selbst!

Wie Sie einen Läusebefall sicher erkennen

  • Die Lauseier und damit auch die Nissen werden fest an das Haar geklebt, sie lassen sich also nicht so einfach entfernen. Daher können die Nissen auch noch monatelang am Haar kleben, auch wenn die Lausplage schon längst erfolgreich behandelt wurde.
  • Lauseier sind im Gegensatz zu den Nissen nicht weiter als 1 cm von der Kopfhaut entfernt und sehen weißlich aus. Im Gegensatz dazu sind die Nissen eher gräulich und befinden sich mehr als 1 cm von der Kopfhaut entfernt.
  • Der Kopflausbefall ist aber erst gesichert, wenn auch lebende Läuse gefunden werden. Das Vorhandensein von Nissen bedeutet (wie oben beschrieben) noch nicht, dass auch lebendige Läuse vorhanden sein müssen!
  • Im Gegensatz zu den Schuppen der Kopfhaut sind die Nissen gleichmäßig geformt und kleben wie oben beschrieben fest an den Haaren.
  • Daher ist es wichtig, die Untersuchung bei möglichst gutem Licht (Tageslicht, gute Lampe) und unter Zuhilfenahme einer Lupe durchzuführen.  
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