Was Sie benötigen:
  • Hundebürste
  • Hundeshampoo
  • Hundesalon

Hunde sind ideale Begleiter des Menschen. Wenn Sie allerdings beabsichtigen, sehr oft in Feld und Wiesen bei jedem Wetter unterwegs zu sein, dann sollten Sie darauf achten, dass Ihr Hund ein pflegeleichtes Fell hat, welches Sie leicht und schnell reinigen können.

Fellarten bei Hunden

  • Es gibt Hunderassen, die haaren nicht und gelten als pflegeleichte Hunde. Dieses sind beispielsweise Pudel, Havaneser und Wasserhunde. Das Fell dieser Rassen ist so beschaffen, dass es aber dauerhaft wächst. Das bedeutet, dass Sie mit dem Hund spätestens alle 6 bis 8 Wochen zum Scheren in einen Hundesalon fahren müssen. Eine Behandlung kostet so ca. 40 Euro, die Sie bei der Kostenkalkulation unbedingt berücksichtigen sollten. Trotzdem müssen diese Hunde jeden Tag ordentlich durchgekämmt werden, damit sich die Haare nicht verfilzen. Kurz nach dem Scheren ist dieses einfacher als kurz vor dem Scheren. Wenn der Hund sich dann auch noch ungern kämmen lassen sollte, ist diese Prozedur alles andere als pflegeleicht. 
  • Alle von Natur aus langhaarigen Hunde müssen auch täglich gebürstet werden. Dieses beugt erstens dem lästigen Haaren in der Wohnung etwas vor und zweitens dem Verfilzen. Lassen Sie die langen Haare des Hundes nicht verfilzen. Wenn es erst passiert ist, hilft nur noch Abschneiden der beschädigten Stellen.
  • Haben Sie einen langhaarigen Hund und sind mit ihm bei Matschwetter draußen, haben Sie logischerweise mehr Dreck im Haus, als wenn Sie einen kurzhaarigen Hund haben. Außerdem riecht ein langhaariger nasser Hund auch stärker nach "nassem Hund" als ein Hund mit einem pflegeleichterem Fell.
  • Ein pflegeleichtes Fell hat eigentlich nur ein kurzhaariger und gleichzeitig glatthaariger Hund. Kräuselt sich das Kurzhaar zu kleinen Löckchen, wie beispielsweise beim Terrier, dann müssen Sie trotzdem jeden Tag durchkämmen.

Pflegeleichtes Kurzhaarfell oder doch Langhaar?

  • Grundsätzlich sollten Sie Ihren Hund wenig bis gar nicht baden. Der Hund hat ein sich selbst reinigendes Fell. Wenn er sich schmutzig gemacht hat, sollten Sie ihn mit etwas Wasser abspülen oder ein feuchtes Tuch benutzen. Alternativ lassen Sie Ihren Hund auf einem Platz trocknen und bürsten danach den getrockneten Schmutz heraus. Bei einem langhaarigen Hund dauert diese Prozedur länger als bei einem kurzhaarigen Hund.
  • Sollte er sich allerdings in den Kot anderer Tiere gewälzt haben, bleibt Ihnen ein Bad nicht erspart. Benutzen Sie aber nur Hunde-Shampoo und nicht Ihr eigenes für die Reinigung, sonst fettet die Hundehaut zu sehr aus. Die Folge wären Juckreiz und Allergien beim Hund.
  • Auch ein mittellanghaariger Hund wie beispielsweise der Deutsche Schäferhund kann ein pflegeleichtes Fell haben. Diese Hunde haben meist viel Unterwolle, die Sie aber dennoch mindestens einmal pro Woche auskämmen sollten.
  • Denken Sie aber auch daran: Einen Hund regelmäßig zu bürsten, hilft auch eine gute Bindung zu Ihrem Hund zu bekommen. Sehen Sie es nicht als lästige Pflicht an. Haben Sie das Durchbürsten positiv aufgebaut, dann wird der Hund diese "Streicheleinheit" von Ihnen genießen. Wenn Sie dann noch eine kleine Massage nach dem Bürsten einbauen und der Hund sich wohlig reckt, dann genießen auch Sie diese Zeit, die Ihnen nur allein gehört.

Den pflegeleichten Hund gibt es somit nicht. Alle Fellarten haben Ihre Vor- und Nachteile.