- 11.04.2011 Claudia Jansen
- Pkw
So nutzen Sie die Nebelscheinwerfer wie erlaubt
Die Nebelscheinwerfer an Ihrem Fahrzeug helfen Ihnen bei schlechter Sicht, die durch Witterungseinflüsse wie Starkregen, Nebel und Schneefall bedingt ist, sich besser auf der Fahrbahn zu orientieren. Die Nutzung der Nebelscheinwerfer ist in Deutschland auf eben diese Verwendung bei erheblicher Sichtbehinderung aufgrund von Nebel und/oder Niederschlag limitiert.
- Die Verwendung der Nebelscheinwerfer ist nur zusammen mit dem Abblendlicht bzw. dem Standlicht an Ihrem Wagen erlaubt.
- Benutzen Sie die Nebelscheinwerfer bei wetterbedingter Sichtbehinderung zusammen mit dem Abblendlicht, verbessert sich dadurch für Sie lediglich die Sicht im Nahbereich durch die breitere Ausleuchtung der Fahrbahn. Der Blendeffekt durch die Reflexion der im Nebel enthaltenen Mikrotröpfchen wird so jedoch nicht reduziert.
- Weniger geblendet werden Sie, wenn Sie die Nebelscheinwerfer zusammen mit dem Standlicht nutzen, jedoch hat dies den Nachteil, dass die Reichweite der Ausleuchtung sehr begrenzt ist und Sie so nur sehr langsam fahren können.
- Kommen Dunkelheit und Nebel zusammen und verursachen Sichtprobleme beim Fahren, ist es empfehlenswert, die Beleuchtungskombinationen zwischen Nebelleuchte, Abblend- und Standlicht kontinuierlich den Gegebenheiten in Bezug auf Fahrbahn und Verkehr anzupassen. Das scheint Ihnen sicher anfangs aufwendig, doch bringt Sie diese Technik bei widrigen Sichtverhältnissen am sichersten durch den Verkehr, ohne andere Verkehrsteilnehmer zusätzlich zu behindern.
- Manche Autohersteller sind in den letzten Jahren dazu übergegangen, den jeweils innen liegenden Nebelscheinwerfer mit einzusetzen, um die Sicht bei stark kurvigen Strecken für Sie zu verbessern. Das sogenannte Kurvenlicht wurde ebenfalls erlaubt.
Wer die Nebenscheinwerfer unerlaubt nutzt, ohne dass eine erkennbare starke Sichtbeeinträchtigung herrscht, muss zwar nicht mit einem Bußgeld, aber doch mit einem Verwarnungsgeld von bis zu 35,00 Euro rechnen.