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Mit Nassschleifpapier Autolack abschleifen - so geht`s

Nassschleifpapier ist für die Feinheiten beim Schleifen geeignet. Es ist ein spezielles Papier, das nicht durch andere Erzeugnisse wahllos ersetzt werden kann. Die letzten Arbeitsgänge beim Schleifen sollten immer mit Nassschleifpapier und Wasser erfolgen.

Schleifen ist viel aufwändiger als lackieren.
Schleifen ist viel aufwändiger als lackieren.

Was Sie benötigen:

  • Verschieden gekörntes Nassschleifpapier
  • Schleifklötzchen
  • Wasser
  • Primer
  • Kontrolllack (Spion)
  • Zeit

Schleifpapier - so wählen Sie es richtig aus

  • Nass schleifen Sie vorzugsweise, wenn der grobe Vorschliff erledigt ist. Trotzdem können Sie auch bei Nassschleifpapier grobe Körnungen bekommen. Für feinere Arbeiten eignen sich Körnungen ab 400 aufwärts. Dabei verwenden Sie immer das grobere Papier zuerst und dann gehen Sie zu immer feinerem über.
  • Ein Nassschleifpapier ist im gekauften Zustand trocken und hart. Sie sollten es vor dem Arbeitsbeginn eine halbe Stunde in das lauwarme Wasser legen, das Sie zum Schleifen benutzen wollen. Verwenden Sie außerdem bei ebenen Flächen immer ein Schleifklötzchen für ein gleichmäßiges Resultat.

So schleifen Sie nass mit gutem Erfolg

  1. Eine trocken vorgeschliffene Fläche ist mit grobem Schleifpapier behandelt worden und dementsprechend rau. Dellen oder Kratzer sind verspachtelt oder herausgeschliffen. Jetzt kommt es darauf an, die Fläche absolut eben zu machen.
  2. Beginnen Sie wieder mit einem relativ groben Nassschleifpapier, etwa in der Körnung 200, mit Schleifkörper aus Korund oder Siliziumkarbid. Rundungen bearbeiten Sie mit der flachen Hand, gerade Flächen mit dem Klötzchen. Jeder folgende Schleifgang erfolgt mit einer feineren Körnung.
  3. Den Schlamm spülen Sie regelmäßig ab, um das Ergebnis zu sehen. Die ganze Fläche muss gleichmäßig matt aussehen, darf keine Buckel oder Vertiefungen zeigen und es soll kein Blech zu sehen sein.

Blech unter dem Nassschleifpapier - was tun?

  1. Im Falle, dass sich blankes Blech zeigt, müssen Sie auf jeden Fall einen Primer auftragen. Er muss auf trockenes Blech kommen, lassen Sie aber das Blech keinen Rost ansetzen, während es trocknet. Ein altes Geschirrtuch hilft dabei.
  2. Tragen Sie zur Kontrolle einen dunklen Lack dünn auf und schleifen Sie dann fein darüber (Körnung 1000). Jetzt sehen Sie jede noch unebene Stelle, weil dort entweder ein dunkler Fleck stehen bleibt bzw. ein Hügel wird zuerst hell.
  3. Ganz hohen Ansprüchen würde es genügen, wenn Sie jetzt so lange mit Spachtel, Grundierung und Kontrolllack arbeiten, bis sich keine Unregelmäßigkeiten mehr zeigen. Die zwischenzeitliche Trocknung kann mit einem Föhn beschleunigt werden.
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