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Milch läuft aus der Brust - Tipps

In der Stillzeit bilden die Brüste beidseitig Milch in ausreichender Menge. Die Milch wird in den Milchdrüsen gespeichert und die Menge an den Bedarf Ihres Babys angepasst. Es kann allerdings vorkommen, dass Milch aus der Brust läuft. Dies kann verschiedene Ursachen haben.

Das Stillen fördert eine enge Bindung zwischen Mutter und Kind.
Das Stillen fördert eine enge Bindung zwischen Mutter und Kind.

Muttermilch ist für Ihr Baby die beste Nahrung. Viele Frauen genießen das Stillen als eine besondere Zeit. Mitunter kann es beim Stillen jedoch auch Probleme geben. Es kann als unangenehm empfunden werden, wenn die Milch aus der Brust läuft. Stilleinlagen helfen mitunter nicht, wenn die Menge der Milch so groß ist, dass es auf der Kleidung deutlich sichtbar ist.

Milch wird permanent in der Brust gebildet

  • Während des Stillens bildet der Körper so viel Milch, wie das Baby trinkt. Allerdings kommt es mitunter zu einem Überschuss an Milch. Können Sie Ihr Baby dann nicht rechtzeitig anlegen, sind die Milchdrüsen voll. In der Konsequenz läuft die Milch aus der Brust unkontrolliert heraus.
  • Ist auf der Kleidung zu sehen, dass Sie stillen, kann dies vor allem unterwegs sehr unangenehm werden. Darüber hinaus kann eine überfüllte Brust schmerzen. Es kommt zu einem unangenehmen Druck- und Hitzegefühl. Versuchen Sie, der überschüssigen Milchbildung entgegen zu wirken. Wenn Sie gar keinen Erfolg dabei haben, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Bevor die Milch ausläuft, können Sie dem vorbeugen

Wenn Sie zu viel Milch haben, können Sie mit verschiedenen Maßnahmen vorbeugen.

  • Pumpen Sie keine Milch mehr ab. Dadurch wird Ihrem Körper suggeriert, dass er immer mehr produzieren soll. Sie werden den Überschuss an Muttermilch nicht mehr loswerden. Wenn Sie zu viel Milch produzieren, können Sie diese auch ausstreichen.
  • Wenn die Brust beim Anlegen so prall ist, dass Ihr Baby gar nicht saugen kann, sollten Sie vor dem Stillen die erste Milch sanft ausstreichen. Dann wird die Brust weicher und Ihr Baby kann in Ruhe trinken.
  • Geben Sie pro Mahlzeit nur eine Brust. Auch auf diese Weise kann die Milchbildung reduziert werden, denn es wird immer dann Milch nachgebildet, wenn das Baby getrunken hat. Wenn Sie das Stillen auf eine Brust umstellen, kann es in der Brust, an die Sie nicht anlegen, zunächst zu einem Stau der Milch kommen. Dies wird sich aber nach einem bis zwei Tagen legen und Sie spüren eine deutliche Erleichterung.
  • Auch das Kühlen der Brust kann die Milchbildung reduzieren. Dies sollte unmittelbar nach dem Stillen erfolgen. Kühlen Sie jedoch nicht mit Eis, das ist kontraproduktiv. Quark hat beispielsweise eine sehr gute, kühlende Wirkung. Weiterhin gibt es Tees aus Kräutern, mit denen Sie die Milchbildung reduzieren können. Zu diesen gehören unter anderem Pfefferminztee und Salbeitee.
  • Die Stillperioden verändern sich, weil Ihr Baby zwischen den Mahlzeiten länger schläft. Dadurch kann es zu einem Milchüberschuss kommen. Dies pendelt sich jedoch mit der Zeit wieder ein. Geben Sie sich und Ihrem Baby in den Phasen ein bisschen Geduld.

Bei zu starker Milchbildung sind Stilleinlagen sehr hilfreich. Bewährt haben sich Stilleinlagen aus Silikon, die Sie waschen und wiederverwenden können. Diese werden von Ardomedical angeboten.

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