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Konzentrationskurve und der Mensch - Überblick

Der Mensch hat im Tagesverlauf eine Konzentrationskurve, die schwankt. Die Beispielkurve orientiert sich an einem Menschen, der einen geregelten Tagesablauf hat, also am Morgen aufsteht, tagsüber arbeitet und mit dem Einbruch der Nacht zu Bett geht. Die Kurve eines Schichtarbeiters kann beispielsweise ganz anders aussehen.

Die Konzentrationskurve schwankt im Tagesverlauf beträchtlich.
Die Konzentrationskurve schwankt im Tagesverlauf beträchtlich.

Sicher kennen Sie das: Wenn Sie gut und ausreichend geschlafen haben, sind Sie am Morgen sehr leistungsfähig und fühlen sich, als könnten Sie Bäume ausreißen. Gegen Mittag werden Sie dann müde, am Nachmittag merken Sie, dass Sie plötzlich wieder viel aufnahmefähiger sind. Gegen Abend sinkt Ihr Leistungsvermögen dann rapide ab und steigt auch nicht mehr an. Sie verspüren nur noch das Bedürfnis, ins Bett zu gehen und zu schlafen.

Die Aufnahmefähigkeit beim Menschen schwankt zu verschiedenen Tageszeiten

  • Die Aufnahmefähigkeit eines Menschen ist nicht den ganzen Tag über gleich. Sie unterliegt Schwankungen, sehr wache und produktive Phasen wechseln sich mit solchen ab, in denen der Mensch nicht so leistungsfähig ist.
  • Nach dem Aufstehen brauchen Sie etwa eine bis eineinhalb Stunden, bis Ihre Konzentrationskurve ansteigt. Gegen zehn Uhr am Vormittag erleben Sie Ihre höchste Leistungsfähigkeit. Gegen 12 oder 13 Uhr sinkt die Kurve dann ab. Sicher kennen Sie den für ältere Menschen obligatorischen Mittagsschlaf. Dieser beugt dem Leistungstief am Mittag vor. Haben Sie dafür keine Möglichkeit, sollten Sie wenigstens eine Mittagspause machen und in dieser ein wenig entspannen. 
  • Am Nachmittag zwischen 15 und 18 Uhr erfahren Sie ein weiteres Leistungshoch, bevor die Konzentrationskurve ab etwa 20 Uhr massiv absinkt. Sie wird nicht wieder ansteigen, denn Sie brauchen jetzt Ihren Nachtschlaf.

Die Konzentrationskurve orientiert sich an einem geregelten Tagesablauf

  • Die beschriebene Konzentrationskurve gilt natürlich nur für Menschen, deren Beruf einen geregelten Tagesablauf erlaubt. Wer in Schichten arbeitet, hat eine andere Kurve, die sich in ihrem Verlauf natürlich auf das Tagesschichtenmodell adaptieren lässt.
  • Generell ist es so, dass Schichtarbeiter ein unruhigeres Leben haben, was sich mitunter auch auf die Konzentration und, vor allem bei älteren Menschen, auf die Gesundheit negativ auswirken kann.

Versuchen Sie, Ihre innere biologische Uhr, so gut es geht, in Ihrem Alltag zu berücksichtigen. Nehmen Sie zudem Ihre Körpersignale wahr. Eine starke Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Schwindel signalisieren Ihnen, dass es Zeit ist, auf die Bremse zu treten.

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