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Durch zu schnelles Fahren zur MPU - so können Sie sich auf die Prüfung vorbereiten

Wenn Sie durch zu schnelles Fahren auffällig geworden sind, kann es sein, dass Sie deshalb zur MPU müssen. Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung sollten Sie jedoch nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern sich gut darauf vorbereiten.

Vorbereitung vor einer MPU ist sehr wichtig.
Vorbereitung vor einer MPU ist sehr wichtig.

Zu schnelles Fahren kann zur MPU führen

Es kann passieren, dass Ihnen durch häufiges zu schnelles Fahren der Führerschein entzogen wird.

  • Um diesen wiederzuerlangen, kann die Führerscheinstelle eine Medizinisch-Psychologische-Untersuchung (MPU) anordnen. Hier soll Ihre Fahreignung überprüft werden, an der durch Ihre Auffälligkeiten Zweifel bestehen.
  • Viele Menschen verbinden mit der MPU das Wort "Idiotentest". Daraus könnte man ableiten, dass nur Idioten durch diese Untersuchung fallen. Doch dem ist nicht so. Viele Teilnehmer bestehen die MPU nicht, weil sie sich zu wenig vorbereitet haben.
  • Besonders wenn Sie eine verkehrsrechtliche Fragestellung haben, weil Sie durch zu schnelles Fahren auffällig geworden sind, ist eine genaue Vorbereitung wichtig. Insbesondere das psychologische Gespräch wird von vielen "Prüflingen" als schwierig erlebt.

Alle Delikte müssen bekannt sein

Wenn Sie durch zu schnelles Fahren auffällig geworden sind und zur MPU müssen, ist demnach Vorbereitung angesagt.

  • Sie müssen jedes einzelne Delikt kennen, welches gegen Sie vorliegt, selbst wenn diese schon etliche Jahre zurückliegen.
  • Denn Sie werden in der MPU nach den einzelnen Vergehen gefragt. Sie müssen genau benennen können, wann und wo dies war und welches Fehlverhalten Ihrerseits vorlag. Zeigen Sie sich in jedem Fall einsichtig und geben Sie nicht anderen Verkehrsteilnehmern oder Umständen die Schuld an Ihrem Vergehen.
  • Zusätzlich sollten Sie wissen, welche Gefährdung von Ihnen ausging, als Sie zu schnell gefahren sind. 
  • Darüber hinaus sollten Sie dem Psychologen im Gespräch davon überzeugen, dass Sie verstanden haben, welche Persönlichkeitseigenschaften (zum Beispiel fehlendes Selbstbewusstsein oder Angst) dazu geführt haben, dass Sie die Delikte begangen haben.
  • Abschließend müssen Sie im Gespräch noch möglichst konkret deutlich machen, wie Sie sich geändert haben und wie genau Sie sich vor erneuten Auffälligkeiten schützen werden. Vermeiden Sie dabei Verallgemeinerungen wie "Ich werde garantiert nie wieder zu schnell fahren", sondern geben Sie realistische Antworten. Erst dann wird der Psychologe Ihnen glauben, dass Sie sich tatsächlich mit Ihrer Verkehrsvergangenheit auseinandergesetzt und sich verändert haben. 
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