Was Sie benötigen:
  • Computer mit Internetzugang
  • Messprogramm (auch online möglich)
  • Hardware-Dokumentation (Netzwerkkarte, Router/Modem)
  • Netzwerkkabel

Erst einmal die Internetgeschwindigkeit nachmessen

Mal ganz ehrlich: Mit Sätzen wie "Es geht mir zu langsam" oder "Alles dauert ewig" kann man zwar prima Frust ablassen, für eine seriöse Diagnose reicht das aber nicht. Also müssen konkrete Messdaten her. Falls gerade kein verlässliches Messprogramm zur Hand ist, kann die Messung auch online durchgeführt werden. Doch zunächst müssen die Testbedingungen exakt hergestellt werden. Die Testbedingungen sind folgende:

  • Falls vom Provider eine Software zur Optimierung des Systems geliefert und noch nicht installiert wurde, sollte man das jetzt nachholen.
  • Verbinden Sie bitte den Messcomputer direkt - mittels Netzwerkkabel - mit dem Router/Modem. Nur so kann ausgeschlossen werden, dass der Engpass im eigenen WLAN zu suchen ist.
  • Schließen Sie bitte den DSL-Splitter an der ersten TAE-Dose in der Wohnung an (Datenverlust durch TAE-Verlängerung vermeiden).
  • Die Messung darf gleichzeitig nur an einem Rechner durchgeführt werden.
  • Einzelne Messwerte sagen noch nicht viel über den Dauerzustand aus - machen Sie also bitte kleine Serienmessungen mit zeitlichem Abstand. Kurzzeitige Spitzenbelastungen gibt es in jedem Netz.

Test auswerten und Geschwindigkeit erhöhen

  • Bei durchgängig unzureichenden Verbindungsdaten sollte man einen Anruf beim Provider in Betracht ziehen, aber nicht, ohne zuvor die Eckdaten des Systems (Standard und Geschwindigkeit des Routers und der Netzwerkkarten, vertragliche Nenngeschwindigkeit und örtliche Netzabdeckung) ermittelt und verglichen zu haben.
  • Hinweis: Falls nicht alle Dokumente vorhanden sind, kann man Hersteller und Modell unter Start(Windows-Logo) > Systemsteuerung > Hardware und Sound > Geräte und Drucker > Geräte-Manager herausfinden.
  • WLAN-Optimierung: Aufstellung aller beteiligten Geräte überprüfen und gegebenenfalls verbessern (Stahl und Wasser stören den Empfang am meisten). Geräte mit zu geringen Standards sollten ausgetauscht werden, eine Beteiligung des Netzbetreibers beim Neukauf kann man wohlwollend (meist ist das Kulanz!) in Betracht ziehen. Auch die Verwendung von externen WLAN-Antennen (falls anschließbar) kann oft viel bewirken.