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Besitzergreifend? - Beziehungstipps

Nicht wenige Männer, die eine Beziehung führen, leiden unter dem besitzergreifenden Verhalten ihrer Freundin. Einmal abgesehen vom individuellen Charakter der weiblichen Person und der jeweiligen Beziehungskonstellation weisen die Verhaltensmuster besitzergreifender Partnerinnen in vielen Punkten große Ähnlichkeiten auf: Die Frau möchte ihren Partner ganz für sich haben und ihn mit nichts und niemandem teilen. Das häufigste Anzeichen dafür ist ein kontinuierlich anwachsender „Kontrollwahn“. Unternehmen Sie etwas gegen das besitzergreifende Benehmen Ihrer Freundin, bevor es zu spät ist bzw. halten Sie sich vor Augen, dass ohne Ihr gezieltes Einschreiten keine Änderung eintritt.

Eine besitzergreifende Freundin stellt die Beziehung auf den Prüfstand. Handeln Sie rechtzeitig.
Eine besitzergreifende Freundin stellt die Beziehung auf den Prüfstand. Handeln Sie rechtzeitig.

Hoffen Sie nicht blind, dass sich alles von selbst ändern wird und Ihre besitzergreifende Freundin gerade nur in einer „schwierigen Phase“ ist. Wer die Augen vor den Tatsachen verschließt, gelangt in absehbarer Zeit an einen Punkt, an dem die Fronten so verschärft sind, dass sich überhaupt nichts mehr ausrichten lässt. 

So gehen Sie mit einer besitzergreifenden Freundin um

  1. Wenn Sie das „Opfer“ einer besitzergreifenden, vereinnahmenden Frau sind, müssen Sie zunächst mit sich selbst ins Gericht gehen, bevor Sie mit Ihrer Freundin ein ernstes Gespräch führen: Haben Sie Ihre Partnerin bereits einmal betrogen? Neigen Sie dazu, mit Frauen zu flirten, sobald sich die Gelegenheit ergibt oder schauen Sie jedem Rock nach, der Ihren Weg kreuzt? Haben Sie Ihrer Partnerin erzählt, dass Sie in früheren Beziehungen schon einmal fremdgegangen sind? Kurzum: Könnte es irgendeinen berechtigten Grund geben, weshalb Ihre Freundin so kontrollierend und besitzergreifend reagiert? Lautet Ihre Antwort „ja“, so liegt es an Ihnen, Ihr Verhalten (anderen Frauen gegenüber) auf den Prüfstand zu stellen und mit Ihrer Willenskraft sukzessive zu ändern – vorausgesetzt, Sie möchten die Beziehung weiterführen. Falls Sie Ihre Freundin aber auf schwerwiegende Weise hintergangen haben und instinktiv ahnen, dass Sie nicht garantieren können, dass es in Zukunft nicht noch einmal passiert, sollten Sie so konsequent sein und die Beziehung beenden. 
  2. Lautet Ihre Antwort auf obige Fragen jedoch „nein“, so können Sie zumindest ein reines Gewissen haben. Im nächsten Schritt sollten Sie mit Ihrer Freundin ein offenes, intensives Gespräch führen. Versuchen Sie, jenseits der „Holzhammermethode“ herauszufinden, weshalb Ihre Freundin so reagiert und warum ihr Verhalten dermaßen besitzergreifend ist. In vielen Fällen besteht der Hauptgrund in der übermächtigen Angst, den Partner zu verlieren oder vom Partner betrogen zu werden. 
  3. Der letzte „Strohhalm“, an den sich eine besitzergreifende Frau klammert, ist die umfassende Kontrollmethode, welche meist den Beginn eines Teufelskreises darstellt: Erst wenn Ihre Freundin meint, über alles vollständig informiert zu sein und Ihren Alltag mitbestimmen zu können, empfindet sie Sicherheit und Erleichterung. Aber das Gefühl der Ungewissheit und Unsicherheit flammt nach kurzer Zeit erneut auf, so dass ihr gar keine andere Wahl bleibt, als wieder und wieder Ihr Handy zu kontrollieren, Sie zu fragen, mit wem Sie telefoniert haben, wohin Sie gehen und so weiter.
  4. Sie müssen nun alle Kraft aufbringen, um Ihre Freundin vom Gegenteil zu überzeugen. Beweisen Sie ihr, dass sie Ihnen vertrauen kann, dass Sie nichts „Böses“ hinter ihrem Rücken machen. Demonstrieren Sie Ihrer besitzergreifenden Partnerin mit Worten, Gesten und Ihrem Verhalten, wie viel Ihnen an ihr liegt. Zugleich sollten Sie ihr aber deutlich zu verstehen geben, dass eine Beziehung keine Zukunft hat, in der ein Partner den anderen wie besessen kontrolliert und mit seinem gesamten Verhalten „erdrückt“. Ohne ein solides Grundvertrauen steht die Partnerschaft auf äußerst wackeligen Pfeilern und hat kaum Überlebenschancen.
  5. Stellen Sie Ihre Freundin unbedingt zur Rede, wenn Sie sie auf frischer „Schnüffeltat“ ertappen: Ihr Handy, Ihre Post usw. gehen Ihre Partnerin absolut nichts an, das fällt in den Bereich Ihrer persönlichen Privatsphäre. Wie würde umgekehrt Ihre Freundin reagieren, wenn Sie ihre SMS oder E-Mails lesen würden? Fragen Sie sie und lassen Sie keine lapidare, scheinheilige Antwort gelten wie zum Beispiel „Das würde mir überhaupt nichts ausmachen, das kannst du gerne tun.“ Machen Sie notfalls die Probe auf das Exempel und nehmen Sie in der Gegenwart Ihrer Partnerin ihr Handy in die Hand. Mit größter Wahrscheinlichkeit wird Ihre Freundin die Fassung verlieren oder zumindest empört reagieren. Führen Sie ihr auf diese Weise vor Augen, dass das Sprichwort „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu“ für sie beide Gültigkeit hat und auch so gelebt werden sollte.
  6. Vielen besitzergreifenden Frauen ist überhaupt nicht bewusst, was für fatale Folgen ihr klammerndes, besitzergreifendes Verhalten hat: Sie „verseuchen“ Schritt für Schritt das Beziehungsklima und sorgen durch ihr Benehmen dafür, dass der Partner entweder komplett „auf Durchzug schaltet“ oder sich emotional völlig abschottet. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen Ihre besitzergreifende Freundin zunehmend „die Luft abschnürt“, müssen Sie mit ihr Klartext reden: Sagen Sie ihr ohne Umschweife, dass Sie nicht mehr zufrieden und glücklich sind, dass Sie sich wie ein kleiner Junge fühlen, der von einer „Übermutter“ auf Schritt und Tritt bewacht wird, dass Sie so keine Gefühle mehr entfalten können und sich emotional immer weiter distanzieren werden.
  7. Geben Sie Ihrer Freundin eine Chance – und somit auch Ihrer Beziehung. Aber ziehen Sie rechtzeitig einen Schlussstrich, wenn Sie feststellen, dass sich am besitzergreifenden Verhalten Ihrer Freundin absolut nichts geändert hat. Sie werden mit dieser Frau zu 99,9% nicht glücklich werden.
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