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Als Unterbodenschutz Wachs verwenden - Vor- und Nachteile

Neuwertige Autos verfügen gewöhnlich über einen guten Unterbodenschutz. Anders ist dies bei Oldtimern oder PKWs, die etwas in die Jahre gekommen sind. Hier lohnt sich das Auftragen eines Unterbodenschutzes. Viele Autobesitzer verwenden dazu Wachs. Welche Vor- und Nachteile Ihnen mit Wachs als Unterbodenschutz entstehen, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Vorm Winter Unterbodenschutz auftragen
Vorm Winter Unterbodenschutz auftragen

Was Sie benötigen:

  • Heißluftpistole
  • Bohrmaschine
  • Hebebühne
  • Spachtel
  • Bürste
  • Winkelschleifer
  • Bohrmaschine
  • Grundfarbe
  • Lack
  • Wachs

In der kalten Jahreszeit ist ihr Wagen besonderen Bedingungen ausgesetzt. Schnee, vermischt mit Salz, greift den Unterboden des Fahrzeuges an. Im schlimmsten Fall entsteht Rost, der das Material nach und nach zerstört.

Mit Unterbodenschutz Korrosion verhindern

Es heißt, dass, wenn der Wagen einmal mit Rost befallen ist, es dann für das Fahrzeug zu spät ist. Das bedeutet, dass sich die Korrosion immer weiter durchfrisst. Das stimmt aber nicht ganz: Mit etwas Mühe können Sie den Verschleiß aufhalten. Dabei hilft Wachs als Unterbodenschutz.

Ist Ihr Fahrzeug am Unterboden bereits mit Rost befallen, dann sollten Sie folgende Arbeitsschritte durchführen, ehe Sie Wachs als Unterbodenschutz auftragen.

  1. Der Unterboden muss zunächst gründlich gereinigt werden. Dabei muss der Rost bis zum kleinsten Krümelchen entfernt werden. Als Arbeitsmaterialien eignen sich dabei Heißluftpistole, Spachtel, Bürste, Schleifer und Bohrmaschine. Der Prozess des Reinigens und Entrostens ist ziemlich langwierig und aufwendig. Sie sollten Geduld mitbringen. Ihr Wagen wird es Ihnen danken.
  2. Wenn alles gereinigt und entrostet ist, dann kommt eine Schicht Grundfarbe auf den Unterboden. Die Farbwahl bleibt Ihnen überlassen. Am besten, Sie suchen sich eine Farbe aus, die neue Roststellen nicht verbirgt, sondern rechtzeitig sichtbar macht.
  3. Wenn die Farbe getrocknet ist, dann braucht Ihr Unterboden noch eine Schicht Autolack. Erst danach sollten Sie mit dem Unterbodenschutz beginnen.

Wachs ist beständig und erreicht selbst kleinste Hohlräume

  • Wachs eignet sich optimal als Unterbodenschutz, denn es ist in der Lage, den Unterboden zu versiegeln, sodass keine schädigenden Stoffe in das Material eindringen.
  • Wachs wird in Dosen verkauft. Mithilfe eines speziellen Sprühkopfes kann es bis in die kleinsten Hohlräume gebracht werden.
  • Wachs wird kaum von Wasser unterwandert - im Gegensatz zu Unterbodenschutzmittel, die Bitumen enthalten. Wachs ist also ein Wasser abweisender Unterbodenschutz.
  • Wachs zeichnet sich durch lange Haltbarkeit aus.
  • Verwenden Sie nur Markenprodukte für einen Unterbodenschutz.

 Nachteile ergeben sich aus Preis und Aufwand

  • Bei Markenprodukten kann der höhere Preis nachteilig für Ihr Portemonnaie sein. Dafür sparen Sie durch die Beständigkeit des Unterbodenschutzes.
  • Wachs kann im Sommer, wenn die Sonne vom Himmel brennt, weich werden. Dann beginnt Ihr Wagen zu tropfen.
  • Trotzdem versiegelt das Wachs im weichen Zustand die kleinsten Ritzen Ihres Fahrzeuges, indem es hineinkriecht.
  • Wenn überhaupt vorhanden, dann sollte der alte Unterbodenschutz komplett entfernt sein, ehe ein neuer aufgetragen wird. Das bedeutet, wie beim Entrosten und Reinigen, einen enormen Aufwand.
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