Alle Kategorien
Suche

Wo wächst Safran? - Wissenswertes zu Anbau und Verwendung

Auch in Marokko wird das Gewürz gern verwendet!
Auch in Marokko wird das Gewürz gern verwendet!
Was kaum jemand weiß: Safran ist eine Krokus-Art und wächst in verschiedenen Teilen der Erde. Das gleichnamige Gewürz wird aus den Stempeln der Blüte gewonnen.

Die Pflanze wächst an vielen Orten

Safran ist vor allem als Gewürz des afrikanischen Kontinents bekannt, obwohl die Pflanze in vielen Teilen der Erde vorkommt und dort auch in den Küchen verwendet wird.

  • Die Krokus-Art gilt als Abart einer Krokus-Art, die auf Kreta und den ägäischen Inseln vorkommt.
  • Die Pflanze kommt vor allem in relativ warmen Ländern wie dem Iran, in Südfrankreich, in Kaschmir, Griechenland, Sardinien, Marokko, Österreich, Abruzzen, Spanien und Türkei vor bzw. sie wird dort angebaut. Sie wächst vor allem in Ländern, in denen die Temperaturen im Herbst nicht unter 15 °C fallen. Die Pflanze selbst blüht nur ein einziges Mal im Jahr und das nicht lange.
  • Die Färberdistel wird sehr gern mit Safran verwechselt und als solche fälschlicherweise verkauft.

Safran hat eine vielfältige Verwendung

  • Safran wird in der Regel als Gewürz eingesetzt. Während die Pflanze in den Gebieten, in denen sie wächst, in sehr vielen Gerichten verwendet wird, wird das Gewürz in Europa nur in einigen Gerichten eingesetzt. Dazu gehören Paella, Fruchtsoßen, Kuchenteig, Kekse, Tee, Likör oder Kaffee.
  • Auch als Farbmittel wird die Pflanze sehr gern verwendet. Aufgrund des Crocin, die die Pflanze enthält, wird eine intensive goldgelbe Färbung erzielt, die wie Gold aussieht, ohne Gold zu sein – also ein Imitat.
  • Da der Pflanze auch eine aphrosidierende Wirkung nachgesagt wird, wird sie auch gern als Aphrodisiakum eingesetzt.
  • Wer die Pflanze in der heimischen Küche verwendet, sollte sie vor Licht und Feuchtigkeit schützen. Trotz der positiven Eigenschaften des Gewürzes, birgt die Pflanze bei einem unsachgemäßen Einsatz ein gewisses Risiko. Bei einer Überdosierung kann es zu Vergiftungen und Todesfällen kommen. Hobbyköche sollten sich unbedingt an die Mengenangaben in den Rezepten halten.
Teilen: