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Wärmende Gewürze gegen Frösteln und Winterblues

So manches Gewürz hilft gegen Frösteln und schlechte Laune.
So manches Gewürz hilft gegen Frösteln und schlechte Laune.
Dauernd kalte Füße und ziemlich mies drauf? Vielleicht liegt das am nicht enden wollenden Winter. Mit den richtigen Gewürzen sagen Sie dem Winterblues jedoch erfolgreich den Kampf an.

Es gibt Tage, an denen genügt der Anblick des trostlos grauen Winterhimmels, und schon ist die Laune im Keller. Wenn dann noch Dauerfrösteln hinzukommt, die Füße trotz dicker Wollsocken nicht warm werden wollen, sollten Sie einen Blick in Ihr Gewürzregal werfen. Manche Gewürze wärmen, andere heben die Laune und manche können sogar beides.

Schärfe wärmt und macht glücklich

Ein gewisses Maß an Schärfe ist gesund, fördert die Verdauung und wirkt antibakteriell. Zudem pushen scharfe Speisen die Ausschüttung von Endorphin, dem sogenannten Glückshormon.

  • Pfeffer: Fast jeder hat ihn und somit ein wirksames Mittel gegen Frösteln im Küchenschrank. Pfeffer sollten Sie grundsätzlich als ganzes Korn in der Pfeffermühle mahlen, denn bereits gemahlener Streupfeffer verliert alsbald sein Aroma. Würzen Sie Ihre Mahlzeit kräftig damit und schon werden die Füße warm, denn die Schärfe regt die Durchblutung an. Pfeffer enthält außerdem Linalool, ein Stoff, der belebt.
  • Chili: Die Schote enthält Capsaicin. Dieser Stoff erzeugt ein Brennen im Mund und dadurch ein Hitzegefühl, welches einem den Schweiß auf die Stirn treibt. Da der Körper das Brennen als Schmerz empfindet, löst dies die Produktion von Endorphinen aus - körpereigene Schmerzkiller, die das Glücksempfinden steigern. Diesen Zustand nennt man Pepper-High, quasi eine leichte Euphorie. Doch Vorsicht: Ein Zuviel an Schärfe kann unter anderem zu Kreislaufproblemen führen.
  • Ingwer - in der Traditionellen Chinesischen Medizin hat die scharfe Wurzel einen festen Platz, wenn es um die Behebung von Kältezuständen geht. Zudem wirkt Ingwer appetitanregend, verdauungsfördernd und ist ein guter Lieferant von Mineralien und Spurenelementen. Dauerfrösteln können Sie mit einer Tasse heißen Ingwertee beenden. Dazu müssen Sie lediglich ein kleines Stück frische Wurzel heiß überbrühen und ziehen lassen. Mit seinem exotischen Geschmack peppt Ingwer außerdem Asia-Gerichte auf.
  • Kurkuma: Die Pflanze gehört zu den Ingwergewächsen. Die leicht harzig und etwas scharf schmeckende Kurkumawurzel sieht der Ingwerwurzel äußerlich sehr ähnlich. Ihre wohltuende Wirkung ist ebenfalls ähnlich der des Ingwers. Die indische Heilkunst Ayurveda zählt Kurkuma zu den "heißen" Gewürzen.

Gewürze mit Wohlfühlfaktor

Manche Gewürze sind prima Laune-Booster und tun der Seele gut. Sie helfen, wenn das Stimmungsbarometer im Keller ist.

  • Vanille: An erster Stelle der Wellness-Gewürze steht Vanille. Wissenschaftler glauben, herausgefunden zu haben, dass ihr Aroma unterbewusst an glückliche Kindertage erinnert. Also ein guter Seelentröster. Nicht nur der harmonische Geschmack von Vanille tut gut, sondern auch ihr Duft. Aus diesem Grund helfen Wellness-Produkte - wie Badezusätze, Massageöle oder Duftkerzen mit Vanilleduft - gut gegen depressive Verstimmungen.
  • Zimt - seine ätherischen Öle wirken entspannend, da sie die Durchblutung anregen. Er ist ein gutes Mittel gegen kalte Füße. Das Zimtaroma stabilisiert zudem die Psyche und erzeugt so ein Gefühl der Geborgenheit. Wie bei Vanille auch hat nicht nur der Geschmack, sondern auch der Duft, harmonisierende Wirkung. Das Zimtaroma steigert zudem die Kreativität.
  • Kardamom: Die Kapseln haben ein interessantes, süßlich-scharfes Aroma und verfeinern pikante, süße und exotische Speisen und Getränke. Kardamom verhilft Speisen zudem zu mehr Bekömmlichkeit und besänftigt den gereizten Magen. Aufgepeppt mit einer Prise Kardamom, wärmt ein Becher heißer Kakao oder Kaffee Körper und Seele gleichermaßen.
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