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Sprinter: Wohnmobilausbau - Informatives

Ein Sprinter vor dem Wohnmobilumbau.
Ein Sprinter vor dem Wohnmobilumbau.
Ein Urlaub mit einem Wohnmobil kann ein sehr schöner Urlaub werden, wenn das Gefährt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Fertige Wohnmobile sind meist sehr teuer, weshalb Sie sich auch beispielsweise einen Sprinter entsprechend umbauen können. Für diesen Wohnmobilausbau benötigen Sie allerdings viel Zeit.

Generelles über den Wohnmobilausbau

  • Für viele Menschen bedeutet Urlaub ein Verbundensein mit der Natur, was sie nur im Freien erleben können. Entsprechend ziehen sie den Urlaub mit dem Wohnmobil einem normalen Pauschalurlaub vor und benötigen ein passendes Wohnmobil.
  • Leider sind Wohn- oder Reisemobile in der Anschaffung sehr teuer, der Preis sprengt häufig den zur Verfügung stehenden finanziellen Rahmen. Auch das Ausleihen eines solchen Mobils ist nicht unbedingt erstrebenswert, denn Sie wissen nie, wer vorher mit dem Leihgefährt unterwegs war, wie die Personen sich verhalten haben, ob sie reinlich oder eher unästhetisch waren.
  • Aus diesen Gründen macht es Sinn, einen bereits vorhandenen Transporter umzubauen, um ein Wohnmobil nach eigenen Vorstellungen zu konstruieren. Ein solcher Wohnmobilausbau ist nicht einfach und benötigt einiges an Fachwissen und handwerklichem Geschick. Geeignet sind hierfür Autos wie beispielsweise der Mercedes Sprinter, denn sie verfügen über eine ausreichende Größe im Inneren, vieles lässt sich in einem Sprinter realisieren.
  • Wenn Sie diesen Wohnmobilausbau selber vornehmen möchten, sollten Sie auf jeden Fall genügend Zeit einplanen, denn der Umbau ist sehr aufwendig und Sie werden diesen wahrscheinlich nur in Ihrer Freizeit vornehmen können.
  • Auch ist eine gute Planung von Nöten, um den doch relativ geringen Raum bestmöglich auszunutzen. Vielleicht lassen Sie sich von einem Fachmann beraten und holen sich wertvolle Tipps aus der Praxis.

Der Umbau am Beispiel Sprinter

  • Zunächst müssen Sie den Innenbereich des Sprinters komplett ausschälen, um eine freie Fläche für den weiteren Wohnmobilausbau zu bekommen. Anschließend können Sie in die Planung gehen.
  • Sinnvoll ist es, im hinteren Bereich direkt an den beiden Hecktüren das Bett quer zu platzieren. So haben Sie den größtmöglichen Platz. Unter dem Bett können sich Seitenschränke für diverses Zubehör befinden, oberhalb des Bettes, welches zwei Personen Platz bietet, sollten Sie Hängeschränke anbringen, die für weiteren Stauraum sorgen.
  • Im Anschluss an das Bett kann auf der linken Seite des Sprinters der Nasszellenbereich folgen, da hier keine Schiebetür vorhanden ist. Ob Sie neben einer Toilette und einem Waschbecken auch eine Duschwanne einbauen möchten, hängt von Ihren persönlichen Vorstellungen ab.
  • An diesen Nassbereich kann sich nun die Sitzgelegenheit mit Esstisch anschließen, ein Fenster sorgt für die ausreichende Helligkeit im Inneren.
  • Gegenüberliegend befindet sich die Küchenzeile, auf ein Minimum an Ausstattung reduziert. Bei schönem Wetter können sie die Schiebetüren weit öffnen und am Herd stehend den Blick ins Freie genießen. Zugleich haben Sie von außen beinahe den Eindruck, an Ihrer persönlichen Bar zu stehen, wenn auf der ausklappbaren Arbeitsplatte Getränke gereicht werden.
  • Sie können den Sprinter bei dem Wohnmobilausbau mit zwei oder auch vier zugelassenen Sitzen bekommen.
  • Wichtig ist, dass Sie bei der Elektrik und der Wasserversorgung streng nach Vorschriften arbeiten oder besser noch einen Fachmann zurate ziehen, um keine Fehler oder Verstöße zu begehen.
  • Wer es besonders hell mag, kann auch in das Dach des Sprinters Glasschiebedächer einbauen, so bekommen Sie ein noch deutlicheres Gefühl von Freiheit.
  • Bei der Wahl der Materialien haben Sie freien Spielraum, ganz nach Geschmack und Portemonnaie. Allerdings sollten alle Oberflächen leicht zu reinigen sein, um die Reinheit und den somit längeren Halt des Wohnmobils zu erhalten.
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