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Sportlehrerausbildung - Hinweise

Sportlehrerausbildung - es gibt verschiedene Möglichkeiten.
Sportlehrerausbildung - es gibt verschiedene Möglichkeiten.
Wer gerne Sportlehrer werden möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Er kann Lehrer für Sportunterricht an Schulen werden, wofür meist ein Studium erforderlich ist, er kann Lehrer im Bereich Rehabilitation/Behindertensport werden, wofür er in der Regel ebenfalls studieren muss oder eine Sportlehrerausbildung machen und später beispielsweise bei einem Verein arbeiten.

Sportlehrer ist nicht gleich Sportlehrer

Wer Sportlehrer ist, kann an einer Schule arbeiten, im Verein, Verband oder Fitnesscenter, in einer Sportschule, in der Gesundheitsbranche oder im Bereich Rehabilitation/Behindertensport.

  • Zum Sportlehrerberuf führen unterschiedliche Wege, entsprechend können die Lehrer auch in unterschiedlichen Bereichen arbeiten. Der bekannteste Sportlehrer ist wohl jener, der an der Schule Sportunterricht erteilt. Erforderlich ist dafür meist ein Lehramtsstudium mit Sport und einigen weiteren Fächern. In manchen Bundesländern und unter bestimmten Bedingungen werden auch Absolventen eines sportwissenschaftlichen Studiums, teilweise außerdem Absolventen einer Sportlehrerausbildung, als Fachlehrer eingestellt.
  • Sportlehrer sind außerdem im Bereich Rehabilitation/Behindertensport gefragt. Wer eine Tätigkeit in diesem Bereich ausüben möchte, muss meist auch ein Studium vorweisen. Dies kann ein Abschluss in Sportwissenschaft, Sportpädagogik, Gesundheitsförderung oder auch Gesundheitssport sein.
  • Daneben arbeiten Sportlehrer aber auch in Vereinen, bei Verbänden, an Sportschulen, in Profisportvereinen oder in Ferien- und Wellnesszentren und zum Teil auch in Gesundheitseinrichtungen. Für diese Tätigkeiten qualifiziert ein sportpädagogisches Studium oder eine Sportlehrerausbildung.

Die Sportlehrerausbildung an Berufsfachschulen

Wollen Sie Sportlehrer werden, haben aber kein Abitur oder wollen nicht studieren, können Sie eine schulische Ausbildung absolvieren.

  • Die Ausbildung ist landesrechtlich geregelt. Sie dauert zwei bis drei Jahre und findet in der Regel an einer Berufsfachschule, in manchen Fällen auch an der sportwissenschaftlichen Fakultät einer Hochschule statt. Das Abitur ist nicht erforderlich.
  • Während der Ausbildung erwerben Sie Kenntnisse in Bereichen wie beispielsweise Sportphysiologie, Anatomie, Trainingslehre, Pädagogik, Motivation. Auch Sicherheitsaspekte spielen eine große Rolle, Sie erlernen, wie Sie Trainingspläne erstellen und wie Sie die Gesundheit von Sporttreibenden fördern. Da es sich nicht um eine betriebliche Lehre handelt, bekommen Sie kein Ausbildungsgehalt.
  • Neben der allgemein qualifizierenden Sportlehrerausbildung existieren auch noch einige Ausbildungen in speziellen Bereichen, beispielsweise für Gymnastiklehrer. Gymnastiklehrer werden ebenfalls an Berufsfachschulen ausgebildet. Die Ausbildung ist landesrechtlich geregelt und dauert zweieinhalb bis drei Jahre. 
  • Mit diesem Abschluss können Sie beispielsweise in Rehabilitationskliniken, Sport- und Fitnesszentren oder bei Sportvereinen arbeiten. Eine solche Ausbildung kann eine gute Alternative sein, wenn es mit einem Schulplatz für die Sportlehrerausbildung nicht klappt.

Wollen Sie sportpädagogisch arbeiten, haben Sie also verschiedene Möglichkeiten.

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