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Seit wann gibt es Kaffee?

Kaffee beim Wachsen
Kaffee beim Wachsen
Für viele beginnt der Tag mit einem ganz besonderen Getränk, für dessen Zubereitung die halbe Welt umflogen wird: Kaffee. Doch wissen wenige, seit wann es diese Bohnen gibt und was für eine Geschichte sie mit sich bringen.

Die Entwicklung des Kaffees vorgestellt

  • Es soll wohl bereits im 15. Jahrhundert gewesen sein, in dem Hirten in der Nähe des Roten Meeres feststellten, dass Tiere der Herde sich merkwürdig verhielten. So waren solche, die von einem Strauch mit bislang unbekannten Früchten aßen, viel länger aktiv und geradezu wild.
  • Als die Hirten davon erzählten und auch Menschen davon aßen, merkten sie eine ähnliche Entwicklung. Seitdem gibt es das Wissen um die Kaffeepflanze.
  • Bald schon entdeckte man, dass die Frucht, im rohen Zustand ungenießbar, durch das Rösten an Geschmack gewann. Durch Händler entdeckte Arabien den Wert der Bohne und begann, diese anzupflanzen und dann zu Getränken zu verarbeiten. Was bei den Hirten seinen Ursprung nahm, zog bald, durch einzelne Händler verteilt, nach Europa und gelangte so auch nach Frankreich, Deutschland und England.
  • Seit dieser Zeit wurde Kaffee mit verschiedenen Techniken erweitert. Sie sehen, dass manche Völker ihn mit anderen Bestandteilen vermischten, einige zum Mörser griffen und die Bohnen mahlten und wiederum andere verschiedene Temperaturen und Wasserzugaben für ein optimales Rösten probierten. 

Sie wollen mehr über Kaffee erfahren und Tipps zur guten Zubereitung? Diese liefern Ihnen Simone Hoffmann und Rolf Bernhardt in "Die Welt des Kaffees".

Seit wann es das Getränk in Deutschland gibt

  • Das erste Kaffeehaus Deutschlands wurde 1673 eröffnet. In Bremen (Haus Schütting) konnte man nun ebenfalls dieses interessante Getränk in verschiedensten Kombinationen genießen - für viele damals lebende Menschen ein Highlight. Wann genau die Verteilung auf das komplette Land stattfand, ist unklar.
  • Noch immer gibt es die dafür benötigten Bohnen aus Arabien und Umgebung. Hätten Sie in der damaligen Zeit gelebt und dabei keinen Zugang zum Adel oder ähnlichen reicheren Gruppen gehabt, hätten Sie aufgrund der Kosten wohl auf Ihr morgendliches Getränk verzichtet. Um günstigere Lösungen zu finden und sich selbst am Gewinn zu beteiligen, versuchten einige andere Länder selbst den Anbau, was in Zeiten der Kolonialisierung gut gelang.
  • In Asien und Südamerika sah man die Pflanzen bald und Ernten wurden importiert und verkauft. Gehalten hat sich Brasilien gut, das als größter Lieferant für Kaffee mit über 2 Millionen Tonnen jährlich (Stand: 2008) gilt.
helpster.de Autor:in
Viktor Peters
Viktor PetersViktor liebt alles Digitale und handwerkliche Tätigkeiten. In seiner Freizeit beschäftige er sich mit gerne mit moderner Technik. Als iPhone-, iPad- und Mac-Besitzer insbesondere mit allen Themen rund um Apple.
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