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Schnee in der Sahara 1979 - Interessantes

Unglaublich aber wahr - auch in der Sahara kam es zu Schneefällen.
Unglaublich aber wahr - auch in der Sahara kam es zu Schneefällen.
Wer an die Sahara denkt, der denkt an Sand, Kamele und Oasen - und an die glühende Sonne. Können Sie sich vorstellen, dass in der Sahara Schnee fällt? Nein? Dann irren Sie sich, im Jahre 1979 wurde das, was viele für unmöglich halten, erstmals wahr - in der Wüste schneite es.

Die Sahara liegt im Norden Afrikas. Sie zieht sich von der Atlantikküste bis hin zum "Roten Meer". Zu den Saharastaaten zählen unter anderem Marokko und Algerien, Libyen, der Sudan, Tunesien und Ägypten.

Die größte Trockenwüste der Welt - die Sahara

Eine Trockenwüste zeichnet sich vor allem durch Wassermangel aus.

  • Sollte man spontan sagen, was einem zur Sahara einfällt, dann wäre die Antwort, zumindest in in den meisten Fällen, vermutlich "Sand". Und irgendwie ist das ja auch richtig, denn Sand gibt es in der Sahara sicher mehr als genug.
  • Dennoch macht der Sand nur einen geringen Teil der Sahara aus. Nur 20 Prozent der neun Millionen Quadratkilometer großen Sahara sind Sandwüste. Die restlichen 80 Prozent bestehen aus Steinen, Fels und Geröll und werden auch daher als Stein-, Fels- oder als Geröllwüste bezeichnet.
  • Das Wüstenklima wird als "arides Klima" bezeichnet, das bedeutet, dass jede Art von Feuchtigkeit - zum Beispiel Niederschläge - hier äußerst schnell verdunstet, was zu einer sehr geringen, kaum wahrnehmbaren Luftfeuchtigkeit führt. 

Umso überraschender ist es, dass es im Jahre 1979 in der Trockenwüste - erstmals in der Geschichte der Wetteraufzeichnungen - zu Schneefällen gekommen ist.

Im Jahre 1979 fiel in der Wüste Schnee

Hätten Sie das für möglich gehalten?

  • Unglaublich aber wahr: Auch in der Sahara kam es bereits zu Schneefällen. Am 18. Februar 1979 fiel in der Sahara erstmals Schnee - es schneite für eine halbe Stunde. Sie halten dieses Ereignis für außergewöhnlich und einmalig?
  • Nun, außergewöhnlich ist dieses "Wetterchaos" ohne Frage, doch einmalig ist es nicht. Über ein viertel Jahrhundert später kam der Schnee erneut in die sonst so niederschlagsarme Wüstenregion. Er brachte ungewöhnliche Minustemperaturen mit sich.
  • Besonders hart soll es eine Region um Ghardaia getroffen haben. In der Region, die etwa 800 Kilometer von Algier entfernt liegt, soll eine dichte Schneedecke den Boden bedeckt haben - und das gleich für mehrere Tage.
  • Für die Menschen, die dort lebten, war das eine Katastrophe. Nicht nur die vereisten Straßen forderten viele Todesopfer, auch die mangelhaften Möglichkeiten zur Beheizung ihres Wohnraumes kostete viele Anwohner das Leben.

Sie sehen, nicht nur Europa hat mit Kältewellen zu kämpfen. Der Klimawandel betrifft jeden: Das Wetter "spielt verrückt" - weltweit. Ein Grund mehr, sich über den globalen Klimaschutz Gedanken zu machen.

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