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Nahrungspyramide in der Biologie einfach erklärt

Nahrungspyramiden lassen sich auf verschiedene Ökosysteme anwenden.
Nahrungspyramiden lassen sich auf verschiedene Ökosysteme anwenden.
Nahrungspyramiden stellen den Lauf des Lebens in übersichtlicher Form dar. In der Biologie werden sie sowohl allgemein als auch differenziert auf Ökosysteme angewandt.

Funktion und Aufbau von Nahrungspyramiden

  • Eine Nahrungspyramide stellt in der Biologie die Nahrungskette der Lebewesen dar. Die Pyramide ist in mehrere horizontale Ebenen unterteilt, die auch Trophieebenen genannt werden.
  • Jede einzelne Ebene umfasst dabei ein Glied in der Nahrungskette des Lebens. An erster Stelle (unterste Ebene) stehen hier die sogenannten Primärproduzenten.
  • Zu ihnen gehören alle Lebewesen, die mit Hilfe von Fotosynthese (auch Chemosynthese) aus anorganischen Stoffen eigene Biomasse produzieren. Die Hauptvertreter dieser Ebene sind also Pflanzen. Daneben gibt es besonders im maritimen Raum viele Kleinstlebewesen, die dieser Kategorie angehören.

Weitere Trophieebenen in der Biologie

  • Die zweite Stufe der Nahrungspyramide umfasst alle Arten von Pflanzenfressern, die auch Primärkonsumenten genannt werden. Sie sind also die Ersten in der Nahrungskette, die aus organischem Material eigene Biomasse aufbauen.
  • Auf der dritten Ebene der Nahrungspyramide finden sich verschiedene Arten von Fleischfressern, die sich von den Primärkonsumenten ernähren. Sie werden entsprechend Sekundärkonsumenten genannt.
  • Je nach dargestelltem Ökosystem können noch weitere Stufen von Fleischfressern hinzukommen. So ernährt sich der atlantische Lachs von kleineren Fischen und wird auf seinem Weg zum Laichplatz von anderen Raubtieren gefressen. 
  • In der Biologie stellen Nahrungspyramiden in der Regel stark vereinfacht den allgemeinen Verlauf der Nahrungskette des Ökosystems dar.
  • Für eine komplexere und differenziertere Darstellung können Sie auf sogenannte Nahrungsnetze zurückgreifen, die auch einen stärkeren Fokus auf einzelne Arten und Mischkategorien zulassen.
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