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Lifestyle-Magazin gründen - so kann's klappen

So können Sie ein Magazin erfolgreich platzieren.
So können Sie ein Magazin erfolgreich platzieren.
Wenn Sie ein Lifestyle-Magazin gründen möchten, sollten Sie sich genau auf dem Markt umsehen, welche Zeitschriften es schon gibt und wo Sie eine passende Nische für Ihr Produkt finden. Die Wahl der Zielgruppe ist äußerst wichtig, um eine Zeitschrift erfolgreich zu starten.

Erwartungen von Zielgruppen an Lifestyle-Zeitschrift

  • Unter dem Begriff Lifestyle ist nicht eindeutig belegt, aber im Großen und Ganzen können Sie von einer Zielgruppe mit gehobenen Einkommen und höherem Bildungsniveau ausgehen. Diese erwartet von einem Magazin, dass es Anregung bietet, aber keine direkte Stilberatung.
  • Die Leser möchten einerseits einen eigenen Stil finden, aber auf der anderen Seite auch erfahren, was im Trend liegt bzw. mit welchen Produkten welcher Lebensstil deutlich zum Ausdruck gebracht werden kann.
  • Das setzt voraus, dass Sie über die nötige Kompetenz verfügen, um dem Leser dieses Wissen zu vermitteln. Sie müssen unbedingt wissen, was Trend ist und mit welchem Image bestimmte Produkte oder Handlungen verknüpft sind. Sie sollten also selber Teil von dem sein, was als "in" bezeichnet wird.
  • Lifestyle umfasst viele Bereiche des Lebens. Ein Magazin kann, muss sich aber nicht mit allem befassen, was unter dem Oberbegriff zusammengefasst wird. Es ist sicher besser, eine gute Einrichtungszeitung herauszubringen oder eine über eine gesunde Lebensweise, als alle Themen in einer Zeitschrift anzusprechen. Je mehr Fachwissen Sie in einem Lebensbereich haben, umso besser für Ihr Projekt, sofern Sie sich auf dieses Fachgebiet beschränken. So können Sie auch das Bedürfnis der Leser besser bedienen.

Gründung eines Magazins

  1. Analysieren Sie unbedingt, was es auf dem Markt in Richtung Lifestyle schon gibt. Es macht wenig Sinn, ein zehntes Einrichtungsmagazin auf den Markt zu bringen oder die zwanzigste Modezeitschrift. Solche Vorhaben sind kaum umzusetzen, selbst wenn Sie in diesem Bereich absolut kompetent sein sollten. Unter Umständen ist es besser, von dieser eigenen Kompetenz ausgehend eine bestimmte Nische zu suchen. Wenn Sie zum Beispiel Architekt sind, können Sie eine Zeitschrift über gesundes und umweltgerechtes Bauen herausbringen und so die Zielgruppe LOHAS ansprechen.
  2. Versuchen Sie über eine Umfrage herauszufinden, welche Themen die entsprechende Zielgruppe interessiert. Ermitteln Sie, welche Fragen den potenziellen Lesern auf den Nägeln brennen.
  3. Suchen Sie renommierte Mitarbeiter für das Magazin. Interessieren Sie ein paar Promis für Ihr Projekt. Selbst kurze Beiträge von bekannten Persönlichkeiten bringen viel, wenn es darum geht, eine Zeitschrift bekannt zu machen.
  4. Denken Sie an das Image des Magazins. Eine Lifestyle-Zeitschrift, die über nachhaltige Lebensweisen berichtet, macht sich unglaubwürdig im Hochglanzformat. Umgekehrt werden Sie gehobene Mode kaum auf Umweltpapier glaubwürdig präsentieren können. Entscheiden Sie schon in dieser Planungsphase über das Erscheinungsbild der Zeitung. Fertigen Sie einen Rohentwurf Ihrer Zeitung an.
  5. Damit Sie mit einer Zeitschrift auf den Markt gehen können, müssen Sie diese finanzieren können. Keine Zeitung kann vom Verkauf der Exemplare leben. Sie brauchen Kunden, die in dem Magazin werben. Um an Werbekunden zu kommen, müssen Sie Leserzahlen glaubwürdig prognostizieren, am besten Abonnenten vorweisen können. Hier müssen Sie Zahlen beschaffen, über die Größe der Zielgruppe, vorhandene Magazine und das Interesse an Ihrer Zeitung.
  6. Sprechen Sie nun potenzielle Werbekunden an. Beachten Sie, dass nur Firmen bei Ihnen werben werden, welche die gleiche Zielgruppe haben wie Ihr Magazin. Sie können mit den Rohentwürfen die Firmen direkt ansprechen, besser ist es, wenn Sie sich an eine Werbeagentur wenden. Diese planen Kampagnen für die Firmen und entscheiden meistens, wo was inseriert wird.
  7. Wenn die Finanzierung steht, ist es an der Zeit, das endgültige Layout zu entwerfen, in diesem sind dann auch schon die Anzeigen mit eingebunden. Dann kann das Magazin in den Druck gehen. Solche Spezialzeitschriften sind weniger für den üblichen Zeitschriftenhandel geeignet. Geschäfte, in denen die Produkte der Werbekunden angeboten werden oder bei der Zielgruppe "Gesundheit" auch Bioläden, sind gute Verkaufsplattformen für diese Art von Zeitungen.
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