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Kloster Weltenburg - Übernachtung und Besichtigung

Wandern Sie von Kelheim nach Weltenburg.
Wandern Sie von Kelheim nach Weltenburg.
Das Kloster Weltenburg ist schon längst nicht mehr nur bei den Kelheimern bekannt und beliebt. Auch Touristen aus entfernteren Gegenden besichtigen gern die alte Benediktinerabtei, genießen die landschaftliche Umgebung und lassen den Tag bei einem Weltenburger Dunkel ausklingen, bevor sie sich zur Übernachtung in eines der Gästezimmer begeben.

Von Kelheim bis nach Weltenburg

Für viele ist ein Ausflug zum Kloster Weltenburg mit einer Wanderung an der frischen Natur verbunden. Der Weg zum Kloster wird oft als besonderes Erlebnis empfunden und abschließend mit einer Erfrischung in der Klosterschenke belohnt.

  • Eine Wanderung von Kelheim nach Weltenburg ist vor allem im Herbst zu empfehlen. Das Laub ist zu dieser Zeit in prächtige Farben gehüllt und die Schenke ist nicht ganz so überfüllt, wie es im Sommer der Fall ist.
  • Die Wanderung beginnt in Kelheim am Pflegerspitz und führt über die Maximiliansbrücke, von der aus sich das Tal der Donau bewundern lässt, durch den Donaupark entlang des Donau-Ufers. Die Wanderung führt weiter entlang des Waldfriedhofes und des Wieserkreuzes, das über dem Donaudurchbruch thront. Der gesamte Weg zur Abtei ist mit Wegweisern gekennzeichnet.
  • Alternativ kann die Wanderung auf der anderen Donauseite erfolgen. Sie beginnt dann in der Fischergasse, durch das Fischerdörfl hindurch, führt an der Felsformation namens "Bienenstock" vorbei. Die Wanderung durch den Buchenwald wird mit einer beeindruckenden Aussicht auf die Benediktinerabtei belohnt. Die Donau können Sie mit Kähnen oder einer Fähre überqueren.
  • Wer den Weg gänzlich auf dem Wasser zurücklegen möchte, fährt mit einem Linienschiff der "weißen Flotte" von Kelheim die Donau entlang. Dabei lassen sich zugleich die Flusslandschaft der Donau sowie die Besonderheiten des Donaudurchbruchs bewundern.

Besichtigung und Übernachtung im Kloster

  • Sind Sie einmal am Kloster angekommen, mögen Sie vom einfach gehaltenen Äußeren enttäuscht sein. Die Fassade ist vor allem zur Wasserseite hin schlicht und bildet einen starken Gegensatz zum Innenbau. Die Kirche wurde im Stil des bayerischen Hochbarock errichtet und der Hauptraum wird durch eine Vorhalle betreten. Reich verzierte Gewölbe und Balken und goldene Stuckelemente erstaunen den Besucher.
  • Der Altar ist von gewundenen Säulen umgeben, die Hauptgruppe wurde von Egid Quirin Asam gestaltet. Hier ist der Heilige Georg zu sehen, als er den Drachen tötet, um die Tochter des Königs zu befreien.
  • Eine Übernachtung im Kloster ist möglich. Dafür stehen insgesamt sechzehn Zimmer zur Verfügung. Eine Waschgelegenheit gibt es in jedem Zimmer, nicht aber eine Dusche. Wer diese im Zimmer haben möchte, sollte bei der Reservierung unbedingt danach fragen. Handtücher und Bettwäsche gibt es auf den Zimmern, allerdings gibt es einen Wäschezuschlag, der hinsichtlich des Preises berücksichtigt werden sollte.
  • Reisen Sie als Familie oder in einer Gruppe, sollten Sie unbedingt nach Sonderpreisen für die Übernachtung fragen. Beachten Sie auch, dass das Fernsehen nur im Aufenthaltsraum möglich ist.
  • Das Essen können Sie in der Klosterschenke einnehmen. Hierbei sollten Sie jedoch beachten, dass diese besonders im Sommer oft überfüllt ist. Alternativ können Sie ein Picknick am Ufer der Donau planen.
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