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Kieferklemme - Erklärung

Er hat wohl kaum eine Kieferklemme.
Er hat wohl kaum eine Kieferklemme.
Eine Kieferklemme kann im Alltag ganz schön lästig sein, denn das bedeutet, den Mund nicht mehr so wie gewohnt öffnen zu können. Wie entsteht so etwas?

Die Kieferklemme ist eine Mundöffnungsstörung

  • Von einer Kieferklemme sprechen Mediziner immer dann, wenn die Mundöffnung erschwert ist. Das kann einseitig oder auf beiden Seiten auftreten. Das Gegenteil der Kieferklemme ist die Kiefersperre, dann geht der Mund nicht mehr zu.
  • Wie sehr die Öffnung eingeschränkt ist, wird mit Graden angegeben. Demnach gibt es im Grad I nur kleine Einschränkungen oder sie kommen vielleicht auch eher subjektiv vor und sind nicht messbar. Im Grad II kann der Mund noch bis zu zehn Millimeter geöffnet werden, im Grad III nur noch maximal einen Millimeter.
  • Die Grade werden über die Messung der Schneidekantendifferenz ermittelt. Hierbei wird bei geöffnetem Mund der maximale Abstand zwischen den Kanten der oberen und unteren Schneidezähne ermittelt.

Warum der Mund sich nicht weiter öffnet

  • Gründe für eine Kieferklemme gibt es viele, das Wort beschreibt nur das Symptom an sich, nicht aber die Ursache. Um die Kieferklemme behandeln zu können, muss demnach erst die Ursache gefunden werden.
  • Meist ist eine erhöhte Muskelspannung der Kiefermuskulatur verantwortlich, wenn der Mund sich nicht weiter öffnen lässt. Das Spektrum reicht von stressinduzierter erhöhter Muskelspannung über Amphetamingebrauch bis hin zu Wundstarrkrampf und epileptischem Anfall.
  • Es können aber auch entzündliche Veränderungen des Kiefergelenks vorliegen, auch an den Zähnen. Auch Narben in der Nähe des Gelenks oder Frakturen (Brüche) der gelenkbeteiligten Knochen können die Ursache sein.
  • Im Normalfall ist eine Kieferklemme reversibel, das heißt, dass sie sich zurückbildet. Dafür muss allerdings die zugrunde liegende Erkrankung behandelt werden.
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