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Fair Trade Schuhe - auf wichtige Kriterien achten

Noch gut geeignet für Schuhsolen
Noch gut geeignet für Schuhsolen
Wenn ein Produkt das Siegel des Fair-Trade-Handels tragen darf, muss es verschiedene Kriterien erfüllen. Das gilt auch für Schuhe, bedeutet aber nicht, dass diese immer nur aus natürlichen Materialien bestehen.

Fair gehandelte Produkte beschränken sich schon lange nicht mehr nur auf den Bereich von Kaffee und Schokolade. Weitere Lebensmittel, Textilien und auch Schuhe tragen das Siegel Fair Trade. Was bedeutet dies, wenn Sie solche Sandalen, Snaker oder Stiefel kaufen?

Fair-Trade-Produkte - die Philosophie dahinter

  • Übersetzt wird Fair Trade einfach mit fairer Handel. Das bedeutet, dass sich die Abnehmer von Produkten verpflichten, den Produzenten dieser Waren einen höheren Preis zu zahlen, als es auf dem Weltmarkt üblich ist. Angefangen hat dies mit Kaffee. Das Ziel besteht darin, den Herstellern, meistens aus Entwicklungsländern, die Möglichkeit zu geben, aus der Armut auszubrechen. Schulen und sanitäre Anlagen sollen entstehen - mehr Bildungsangebote nehmen dabei eine hohe Priorität ein.  
  • Allerdings spielt auch die Frage der Herstellungsart eine große Rolle, denn auch auf Nachhaltigkeit der Waren wird großer Wert gelegt. So wird bei landwirtschaftlichen Produkten überwiegend biologisch produziert, bei Textilien und auch Schuhen kommt Bio-Baumwolle zum Einsatz und auch alle weiteren Komponenten werden unter ökologischen Aspekten durchleuchtet.
  • Für Waren aus fairem Handel gibt es verschiedene Gütesiegel. Die größte Organisation, die diese vergibt, ist die Dachorganisation Fairtrade Labelling Organizations International (FLO). Es ist das schwarze, rechteckige Siegel mit zwei blattähnlichen Formen darauf in Hellgrün und Hellblau, wobei im hellblauen Bereich ein Loch ausgeschnitten ist. Darunter steht in großen Buchstaben FAIRTRADE.

Nachhaltig und sozial hergestellte Schuhe

  • Auch für Schuhe gelten die Kriterien des Fair-Trade-Handels. Wobei die Hersteller lange nicht nur natürliche Materialien einsetzen. Die Welt ist voll von Gummi- und Plastikabfällen. Daher werden die Sohlen der Schuhe auch aus solchen recycelten Materialien produziert. Das können zum Beispiel Auto- oder auch Fahrradreifen sein. Die nachhaltige Produktion der Fußkleider beschränkt sich also nicht nur auf ökologisch hergestellte Materialien.
  • Sie können trotzdem davon ausgehen, dass ein Schuh mit dem Siegel Fair Traide ökologischen Ansprüchen genügt. Bio-Baumwolle, Hanf, Bio-Kautschuk, Leder, das nicht aus der Massenproduktion stammt, und umweltverträgliche Klebstoffe kommen zum Einsatz. Selbst vegane Produkte, bei denen auf tierische Materialien verzichtet wird, finden Sie im Handel.
  • Gleichzeitig achten die zertifizierenden Organisationen auf die Löhne und Lebensbedingungen der Arbeiter. Kontrolliert werden die Hersteller und Händler in regelmäßigen Abständen.
  • Langweilig müssen solche Öko-Schuhe keineswegs aussehen. Die Palette reicht von Pumps über Sandalen, Stiefel, sportlichen Varianten und mehr. Marken, die Ware aus dem Fair Trade Handel anbieten, sind zum Beispiel Terra Plana, Veja und Simple Shoes.
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