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Cold Cream von Avène - Informatives

Was ist in der Cold Cream drin?
Was ist in der Cold Cream drin?
Die Cold Cream von Avène gilt als ideale Pflege für extrem trockene Haut. Sie kann daher auch laut Hersteller bei Hauterkrankungen, die mit trockener und schuppiger Haut einhergehen, Linderung verschaffen. Aber das Kosmetikum ist nicht für alle geeignet. Urteilen Sie selbst anhand der Inhaltstoffe, ob Sie dieses Produkt verwenden wollen.

Geschichte der Marke Avène

  • Es gibt die schöne Geschichte, dass 1736 ein Pferd des Marquis von Rocozels, welches an einer Hautkrankheit litt, in der Quelle badete und davon trank. Das Tier wurde gesund und der Marquis ließ das Wasser untersuchen, was immer das in der damaligen Zeit bedeuten mochte. Auf jeden Fall erklärte er die Quelle zur Heilquelle "Sainte Odile“.
  • Schon 1743 wurde eine Thermalstation in Avène, dem kleinen Ort in der Languedoc-Roussillon, in Betrieb genommen. Die Kuren erfreuten sich großer Beliebtheit. Das Wasser wirkte beruhigend auf die Haut, das bestätigten auch Untersuchungen aus dem Jahr 1826, 1874 und 1989.
  • Ab 1961 produziert der Pharmazeut Pierre Fabre Produkte, die auf der heilenden Wirkung des Wassers basieren. Aber die Kosmetika, auch die Cold Cream, enthalten nicht nur Wasser aus Avène.

Wissenswertes zur Cold Cream

Die Cold Cream enthält neben dem Wasser der Quelle natürlich noch andere Inhaltsstoffe. Menschen mit empfindlicher Haut sollten sich diese immer genau ansehen.

  • Ein Hauptbestandteil der Creme ist Paraffinum liquidum, einem Öl, das auf synthetischem Weg aus Erdöl gewonnen wird. Experten raten zur Vorsicht mit diesem Öl.
  • Außer dem Heilwasser ist noch Cera alba in dem Produkt enthalten. Es handelt sich dabei um natürliches Bienenwachs. Also für Veganer und Bienengiftallergiker ist diese Creme nicht geeignet. Bei Bienenwachs kann nie ausgeschlossen werden, das geringe Mengen Bienengift enthalten sein können.
  • Des Weiteren sind Glyceryl stearate enthalten. Die Stoff dient als Emulgator oder Tenside. In Tierversuchen konnte man Wachstumsstörungen, die durch den Stoff verursacht werden, nachweisen. Die amerikanische Gesundheitsbehörde rät auf jeden Fall davon ab, Kosmetika mit dem Stoff zu verwenden.
  • Cetyl alcohol klingt zwar gefährlich, ist aber ein unbedenklicher Konsistenzgeber. Auch über die Emulgatoren C20-40 pareth-10 und Cetyl phosphate gibt es keine negativen Erkenntnisse.
  • Methylparaben gehört eigentlich in keine Kosmetika. Der Stoff ist krebserregend und wirkt stark allergisierend. Eigentlich handelt es sich um ein Konservierungsmittel, also solches darf es aber nicht verwendet werden. Oft wird er daher als Feuchthaltemittel oder Enthärter eingesetzt.
  • Sodium hydroxid ist ein anderer Name für Natronlauge, die aber in stark verdünnter Form keine Hautschäden verursacht. Allerdings kann der Stoff für den pH-Wert von 7,6 den die Cold Cream von Avène hat, verantwortlich sein. Üblicherweise werden eher saure Produkte (pH-Wert 5,5) für empfindliche Haut verwendet, um den Säuerschutzfilm der Haut nicht zu gefährden.
  • Bedenklich ist auch Triethanolamin, das zur Regulierung des pH-Wertes eingesetzt wird. Der Inhaltsstoff verursacht Allergien und Augenprobleme. Er kann trockene Haut auslösen und gilt langfristig als toxisch.
  • Außerdem ist die Creme nicht parfümfrei. Duftstoffe können ebenfalls Allergien auslösen.

Sie sehen an der Auflistung der Inhaltsstoffe und an deren Wirkungen, dass es eben nicht nur auf das wirksame Heilwasser ankommt, sondern auch darauf, wie es in die Creme eingebunden ist.

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