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Zwischenprüfung Rechtsanwaltsfachangestellte - so bereiten Sie sich vor

Rechtsanwaltsfachangestellte ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Die Ausbildung läuft nach festgelegten Regeln ab. Das Bundesministerium der Justiz hat in der Verordnung über die Berufsausbildung von Rechtsanwaltsfachangestellten Ausbildungsdauer und Inhalte sowie Prüfungen geregelt. Im § 12 wird die Zwischenprüfung als Voraussetzung für eine spätere Abschlussprüfung beschrieben.

Gute Vorbereitung auf die Zwischenprüfung lohnt sich.
Gute Vorbereitung auf die Zwischenprüfung lohnt sich.

Wer den Beruf Rechtsanwaltsfachangestellte erlernen möchte, sollte mindestens über einen Hauptschulabschluss verfügen. Außerdem muss man eine Kanzlei finden, in der man während der dualen Ausbildung den praktischen Teil absolvieren kann.

Zwischenprüfung für Rechtsanwaltsfachangestellte nach erstem Ausbildungsjahr

Die Ausbildungsverordnung für Rechtsanwaltsfachangestellte legt fest, dass die Zwischenprüfung zur Ermittlung des Ausbildungsstandes durchzuführen ist.

  • In der Regel wird sie nach Ablauf des ersten Ausbildungsjahres durchgeführt. Die Zwischenprüfung hat das Ziel, dass Sie den Ausbildungsstand für das erste Ausbildungsjahr in den Bereichen Recht, Büropraxis und Büroorganisation sowie Wirtschafts- und Sozialkunde nachweisen.
  • Eine Zwischenprüfung absolvieren Sie schriftlich unter Zugrundelegung bestimmter Fälle und Aufgaben aus der Praxis in maximal 180 Minuten.

Vorbereitung auf die erste Prüfung  

Der Ablauf der Berufsausbildung sieht eine dreijährige Ausbildungsdauer vor. Sie sollten die Zwischenprüfung ernst nehmen, da Sie bei sehr guten Leistungen die Dauer verkürzen können. So können Sie bereits ein halbes Jahr eher mit dem Geld verdienen beginnen.

  • In Vorbereitung auf die Zwischenprüfung für Rechtsanwaltsfachangestellte können Sie ein gesondertes Prüfungstraining absolvieren.
  • Durch das Prüfungstraining können Sie sich zusätzlich zum Lernstoff an der Berufsschule auf zwischenprüfungsrelevante Themen vorbereiten. Hier können Sie Ihre konkreten Fragen loswerden. 
  • Das Prüfungstraining bei einem privaten Bildungsinstitut befasst sich unter anderem mit dem Erkenntnisverfahren einschließlich Vergütungs- und Kostenrecht, Grundlagen des Mahnverfahrens und Grundlagen des Rechts sowie Büropraxis und -organisation.

Es dauert zwei Tage und kostet etwas mehr als 100 Euro. Das ist eine Investition, die sich schnell auszahlen kann.

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