Zwischenablage und Arbeitsspeicher

Ein Computer besteht aus Hardware, Software und dem entsprechenden Gehäuse mit seinen mechanischen Bauteilen. Dazu gehören diverse Klappen für Laufwerke oder auch der Schalter zum An- und Ausschalten des Gerätes.

  • Neben dem Prozessor, der grundlegend für die Geschwindigkeit der Rechenleistung des Systems mitverantwortlich ist, sind auch die Größen der diversen, temporären Speicher des Rechners maßgeblich daran beteiligt.
  • Dies betrifft zum einen den Grafikspeicher, über den die grafische Darstellung gesteuert wird und den Arbeitsspeicher, dessen Größe darüber entscheidet, wie viel Platz der Computer für das Laden, Bereithalten und Abrufen von Daten zur Verfügung hat.
  • Wenn Sie, wie es bestimmt sehr oft der Fall ist, die Kopierfunktion benutzen, legt der Computer die Kopie im Zwischenspeicher ab. Dort befindet sich die Dateiinformation so lange, bis Sie diese für das Einfügen wieder abrufen müssen.

Löschen der temporären Daten

  1. Um die Kopie aus dem Zwischenspeicher zu löschen, damit beispielsweise ein anderer Benutzer sie nicht einsehen kann, genügt es, dass Sie einfach eine belanglose neue Datei über die Kopierfunktion in die Zwischenablage verschieben. Damit ist über die Funktion „Einfügen“ nur noch diese Letztere abrufbar und Sie haben die vorherige gelöscht.
  2. Wie Ihnen jetzt bekannt ist, ist der Arbeitsspeicher und damit auch die Zwischenablage temporär. Temporär heißt hier, sinnbildlich übersetzt, nur für eine bestimmte Zeit. Möchten Sie also sicher die komplette Zwischenablage löschen, starten Sie den Computer bitte neu.
  3. Beim Herunterfahren des Rechners werden all Ihre bis dahin temporär gespeicherten Daten wieder gelöscht, sodass der Speicher nach dem Neustart wieder für Ihre neuen Daten zur Verfügung steht.

Übrigens: Der Arbeitsspeicher kann bei Bedarf auch vergrößert werden. Dazu gibt es bestimmte Steckplätze auf der Hauptplatine Ihres Computers, wo Sie die Module entweder austauschen oder ergänzen müssen.