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Zutaten für Seifenherstellung - so machen Sie eine Wellnessseife

Bei den Zutaten für die Seifenherstellung hat man einen sehr großen Spielraum. Wenn Sie sich an gewisse Grundregeln halten und die Basisbestandteile berücksichtigen, können Sie bei der Herstellung von Wellnessseife ihrer Fantasie (fast) freien Lauf lassen.

Seifenherstellung ist ein beliebtes Hobby.
Seifenherstellung ist ein beliebtes Hobby.

Was Sie benötigen:

  • selbst gemachte oder gekaufte Grundseife
  • Zutaten nach Wahl

Die Seifenherstellung wird für viele Leute zu einem immer beliebteren Hobby. Die Vorteile sind zum einen, dass Sie immer genau wissen, welche Zutaten in Ihrer Seife enthalten sind. Zum anderen aber auch, dass Sie durch ständiges Experimentieren ganz gezielt auf Ihre perfekte Wellnessseife hinarbeiten können.

Die Zutaten für die Grundseife

  • Eine der Basiszutaten für die Seifenherstellung ist Lauge. Man verwendet entweder Natronlauge (NaOH) oder Kaliumhydroxid (KOH). Da Lauge überaus ätzend ist, sollte man bei der Verwendung äußerst vorsichtig vorgehen und alle nötigen Schutzmaßnahmen treffen. Dazu gehört das Tragen einer Schutzbrille, langärmliger Schutzkleidung, Gummihandschuhen und einer Atemschutzmaske. Außerdem ist es ganz wichtig, dass der Raum gut gelüftet ist.
  • Harte Öle/Fette sorgen dafür, dass die Seife hart bleibt und ihre Form auch im Wasser beibehält. Zu den harten Ölen/Fetten gehören beispielsweise Kokosnussöl, Kakaobutter Babassuöl, Olivenöl oder  Palmfett.
  • Weiche Öle/Fette sind dafür da, dass die Seife auch Feuchtigkeit spendet. Dazu zählen: Traubenkernöl, Rapsöl, Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl, Sojaöl oder Rizinusöl.
  • Die letzte Grundzutat ist Wasser. Hier sollten Sie auf jeden Fall destilliertes Wasser verwenden, da einfaches Leitungswasser oft unerwünschte Mineralien oder chemische Verbindungen enthält. Auch der eventuell im Leitungswasser enthaltene Kalk kann sich ungünstig auf die Seife auswirken.
  • Bei der Seifenherstellung braucht jedes Öl oder jedes Fett eine bestimmte Menge an Lauge, um vollständig zu verseifen. Hierfür finden Sie im Internet verschiedene Seifenrechner.

Man kann die Grundseife selber herstellen, oder auch im Hobby- oder Bastelgeschäft kaufen. Aber egal wofür Sie sich entscheiden, durch die Zugabe von weiteren Zutaten, machen Sie aus einer Grundseife Ihre individuelle Wellnessseife.

Weitere Zugaben bei der Seifenherstellung

  • Fette/Öle wie beispielsweise Mandelöl, Avocadoöl, Olivenöl, Jojobaöl, Hanföl, Rapsöl, Traubenkernöl, Weizenkeimöl, Sheabutter oder Kakaobutter gehören zu den pflegenden Zutaten bei der Seifenherstellung.
  • Damit die pflegenden Substanzen in der Seife auch zur Geltung kommen, müssen sie mit dem entsprechenden Öl/Fett überfettet werden. Das heißt, dass der Seife eine gewisse Prozentzahl an den pflegenden Zutaten mehr zugefügt werden muss, als die Lauge verseifen kann.
  • Kokosöl, Babassuöl oder Palmkernöl sorgt dafür, dass die Seife später schön schäumt.
  • Der Geruchssinn ist der einzige Sinn des Menschen, der direkt mit seinem Gehirn verbunden ist. Durch die Beigabe von ätherischen Ölen bei der Seifenherstellung können Sie Ihrer Wellnessseife ganz gezielt eine bestimmte Wirkung auf den Körper und den Geist verschaffen.
  • So wirkt beispielsweise der Duft von Lavendel sehr beruhigend auf den Geist, das Aroma von Zitrone wirkt sich aufhellend auf die Stimmung aus und der Duft von Rosen zeigt einen harmonisierenden Effekt.
  • Sie können Ihrer Wellnessseife auch weitere natürliche Zutaten beimischen wie beispielsweise verschiedene Kräuter, Blütenblätter oder dem Abrieb von Zitrusfrüchten.  
  • Für einen Peelingeffekt muss man der Seife nichtlösliche Zutaten beifügen. Dazu gibt es fertige Peelinggranulate im Handel oder Sie mischen Ihrer Wellnessseife natürliche Substanzen wie Mohn, Haferschrot oder Salz bei.  

Natürlich können Sie bei der Seifenherstellung alle Zutaten beliebig miteinander kombinieren, um so Ihre ganz einzigartige und individuelle Wellnessseife herzustellen. Im Übrigen eignet sich selbst gemachte Seife auch prima zum Verschenken.

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