Zungenpiercing - die Risiken richtig abwägen

Risiken eines Zungenpiercings einschätzen. Risiken eines Zungenpiercings einschätzen.
Wenn Sie sich ein Zungenpiercing stechen lassen möchten, sollten Sie immer mögliche Risiken abschätzen. Ein Piercing ist immer ein Eingriff, welcher aber mit Nebenwirkungen verbunden sein kann.
Ina Seyfried
16.01.2012 Ina Seyfried
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Viele Menschen haben den Wunsch, sich ein Zungenpiercing stechen zu lassen. Das Stechen eines Piercings geht auch relativ schnell, jedoch sollten Sie sich immer über mögliche Risiken im Klaren sein, denn die können manchmal sehr unangenehm und fatal sein.

Ein Zungenpiercing kann auch schief gehen

  • Um mögliche Risiken bei einem Piercing zu vermeiden, sollten Sie sich ein hygienisch einwandfreies Piercingstudio suchen. Hier sollte alles penibel sauber sein und Sie sollten über ein Zungenpiercing bestens informiert werden.
  • Pfuscht ein Piercer beim Stechen durch die Zunge, kann im schlimmsten Fall das Zungenbändchen, welches unterhalb der Zunge ist, verletzt werden. Das kann zu Lähmungen der Zunge führen.
  • Auch der Zungenmuskel sollte nicht verletzt werden, denn dieser ist wichtig für die Bewegung der Zunge, also auch zum Essen oder sprechen.
  • Selten kommt es zwar vor, dass Geschmacksnerven geschädigt werden, aber dieses gehört ebenfalls zu den Risiken, die Sie bei einem Zungenpiercing abwägen sollten.
  • Nehmen Sie Medikamente, insbesondere Blutverdünner, sollten Sie dies unbedingt dem jeweiligen Piercer mitteilen. Ratsam wäre es auch, das Stechen von einem Zungenpiercing mit Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin abzuklären.

Weitere Risiken beim Piercen

  • Um Zahnschädigungen zu vermeiden, sollte anstatt einer Metallkugel, eine Plastikkugel an den Stab des Zungenpiercings befestigt werden. Sie verhindert dabei auch, dass der Zahnschmelz nicht angegriffen wird, wenn Sie mit dem Zungenpiercing im Mund "spielen".
  • Da sich ja ein Fremdkörper in der Zunge befindet, kommt es oftmals zu Sprachproblemen, wie lispeln. Auch ein vermehrtes Spucken beim Reden trifft oft ein.
  • Weiterhin gehört zu den Risiken bei einem Zungenpiercing, das sich der durchstochene Bereich entzünden kann. Hier muss auf eine gründliche Pflege geachtet werden. Bis zu 6 Wochen sollten Sie den Mund mit einer speziellen antibakteriellen Lösung regelmäßig ausspülen (besonders nach dem Essen). Nikotin und Alkohol können die Wundheilung verzögern, deshalb sollten diese Genussgifte vermieden werden.
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