- 02.02.2012 Ina Seyfried
- Mundspülungen
- die richtige Nahrung
Ein Zungenpiercing ist ein Körperschmuck, der tiefe Wurzeln hat und somit eigentlich nichts Neues und Ungewöhnliches ist. In vielen Kulturen wurden schon vor Hunderten von Jahren Piercings durchgeführt und als religiöser Brauch anerkannt. Heutzutage gilt es hier allerdings als Modeerscheinung. Haben Sie sich ebenso zu einem Zungenpiercing entschlossen, sollten Sie viel Wert auf die richtige Pflege legen.
Pflege eines Zungenpiercings
- Wie Sie nach dem Stechen bereits gemerkt haben, schwillt die Zunge an und Sprechen und Essen können ziemlich schwer fallen. Sie sollten hier allerdings auf die richtige Nahrung achten.
- Vermeiden Sie heiße und scharfe Speisen, denn diese können die Wunde in der Zunge reizen. Auch Milchprodukte gelten als nicht empfehlenswert.
- Alkohol und Nikotin sind dafür bekannt, dass sie eine Wundheilung behindern können. Sie sollten deshalb bei Ihrer Zungenpiercingpflege darauf verzichten, auch wenn es schwerfällt. Sollten Sie doch einmal den Genüssen erliegen, dann hinterher bitte den Mund sorgfältig ausspülen.
- Die Abheilung eines Zungenpiercings dauert in der Regel bis zu 6 Wochen. So lange sollten Sie Ihren Mund mit einer speziellen Lösung durchspülen. Besonders nach dem Essen ist dieser Vorgang von großer Bedeutung. Halten Sie sich hierbei um die Angaben des Piercers bzw. lesen Sie die genaue Dosierung auf der Flasche nach.
Wenn das Piercing Beschwerden macht
- Sicherlich können durch ein Zungenpiercing auch mal Beschwerden und Probleme auftreten, auch wenn Sie sich bei der Pflege große Mühe geben.
- Kommt Ihnen irgendetwas komisch vor oder haben Sie die Vermutung, dass sich Ihr Zungenpiercing entzündet hat, sollten Sie immer die Möglichkeit haben, sich an Ihr Piercingsstudio zu wenden.
- Sie können sich aber auch an eine Arztpraxis (evtl. HNO-Arzt) wenden, um die Wunde kontrollieren zu lassen.