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Zum Arzt ohne Krankenkassenkarte - so werden Sie trotzdem behandelt

Wenn Sie zum Arzt gehen und Ihre Krankenkassenkarte vergessen haben, ist das nicht unbedingt ein Problem. Es hängt alleine von der Kooperation der Praxis ab.

Ein Arzt muss einen Notfallpatienten behandeln.
Ein Arzt muss einen Notfallpatienten behandeln.

Was Sie benötigen:

  • Geld
  • Personalausweis
  • Überweisungsschein

Wenn Sie zum Arzt gehen und bemerken, dass Sie die Krankenkassenkarte vergessen haben, ist das nicht immer ein Problem. Kennt die Praxis Sie schon gut, werden Sie wahrscheinlich auch ohne Weiteres behandelt. Wenn nicht, gibt es ein paar Möglichkeiten.

So werden Sie ohne Krankenkassenkarte behandelt

  • Viel Praxen verlangen für die Krankenkassenkarte eine Kaution von 20 bis 30 Euro. Das Geld erhalten Sie zurück, wenn Sie in der von der Praxis genannten Zeit die Karte nachreichen. Die Kaution würde in dem Fall die Kosten für die Konsultation decken.
  • Haben Sie einen Überweisungsschein, sind dort alle nötigen Daten von Ihnen vermerkt. Somit steht einer Behandlung eigentlich nichts im Wege.
  • Es kann sein, dass der Arzt Sie als Privatpatient aufnimmt. Ihnen wird für die Behandlung eine Rechnung gestellt, reichen Sie aber innerhalb von einer Woche die Krankenkassenkarte nach, kann die Behandlung von privat auf Kassenpatient geändert werden und Sie müssen nichts bezahlen.
  • Ist die Praxis kooperativ, wird sie bei Ihrer Krankenkasse anrufen und sich einen Versicherungsnachweis faxen lassen. 

Der Arzt kann die Behandlung verweigern

  • Es gibt Praxen, die wegen schlechter Erfahrungen die Behandlung ohne Krankenkassenkarte verweigern. Sind Sie aber wirklich ein Notfall, das heißt, es wäre unverantwortlich Sie wegzuschicken, dann muss er Sie auch ohne Karte behandeln.
  • Bedenken Sie immer, dass eine leichte Erkältung kein Notfall ist und der Arzt Sie in diesem Fall wegschicken kann.

Haben Sie einen Hausarzt, wird dieser wohl keine Probleme machen, wenn Sie die Krankenkassenkarte vergessen haben. 

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