Zufüttern zum Stillen - Das sollten Sie beachten

Das Stillen ist für Ihr Baby die beste und natürlichste Art, Ihr Baby mit allem notwendigen zu versorgen. Eine viel diskutierte Frage, die bei Eltern zu Unsicherheiten führt ist das Zufüttern. Wie lange soll ein Baby voll gestillt werden? Ab wann sollte man zum Stillen Zufüttern? Hier einige Anregungen, was Sie beachten sollen wenn Sie zum Stillen Zufüttern möchten.
Iris Gödecker
05.12.2011 Iris Gödecker
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Zeit
  • Geduld
  • Gelassenheit
  • kleinen Plastiklöffel
  • Pürierstab

Stillen - das Beste für Ihr Baby

  • Sie haben sich dafür entschieden, ihr Baby zu stillen. Für Sie und Ihr Kind ist das eine gute Entscheidung. Denn über die Muttermilch bekommt Ihr Kind nicht nur alle Nährstoffe, die es für eine gesunde Entwicklung braucht.
  • Wenn Sie Stillen ist das auch äußerst praktisch. Denn Sie haben die Nahrung für Ihr Kind immer dabei. Kein lästiges Tasche packen, keine Suche nach einer Möglichkeit die Nahrung für Ihr Kind zuzubereiten. Und auch die Temperatur der Mahlzeit für Ihr Kind ist immer optimal.
  • Außerdem schützt die Muttermilch Ihr Kind vor Infektionen und stärkt das Immunsystem Ihres Babys. 
  • Die WHO empfiehlt, dass Sie Ihren Säugling ein halbes Jahr voll stillen sollten. Das bedeutet, dass Sie zum Stillen nichts dazu füttern sollten. Ihr Baby braucht neben der Muttermilch auch keinen Tee oder Wasser.
  • Um sich während der Stillzeit etwas Zeit für sich zu verschaffen und Ihr Baby auf das Zufüttern zum Stillen vorzubereiten, sollten Sie ab dem fünften Lebensmonat Ihres Kindes ab und an Milch abpumpen. So kann auch einmal der Papa für den Nachwuchs sorgen und Ihr Baby gewöhnt sich langsam von der Brust ab.

Zufüttern zum Stillen - so gelingt es

Wenn Sie das Gefühl haben, das Ihr Baby schon in den ersten Wochen nicht satt wird und die Gewichtszunahme nicht ausreichend ist, sollten Sie auf jeden Fall den Rat Ihrer Hebamme oder des Kinderarztes einholen. Wenn Sie nach einer Zeit von fünf bis sechs Monaten Stillzeit zum stillen Zufüttern möchten, sich aber unsicher sind sollten Sie ebenfalls Ihre Hebamme oder den Kinderarzt um Rat bitten. Dort bekommen Sie auch detaillierte Ernährungspläne für Ihr Baby.

  • Ab dem fünften Lebensmonat können Sie beginnen Ihr Baby langsam an Beikost zu gewöhnen. Beginnen Sie mit Karottenbrei oder Kartoffelbrei, den Sie am besten selber herstellen. Die Karotten können Sie mithilfe eines Pürierstabs zerkleinern. Die Kartoffeln sollten Sie mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Auf Zusätze wie Butter, Milch oder Zucker sollten Sie verzichten.
  • Sie können nun auch mit ungesüßtem Fencheltee oder Wasser den Flüssigkeitsbedarf Ihres Babys decken, wenn die Stillmahlteit wegfällt.
  • Ersetzen Sie zunächst die Mittagsmahlzeit. Wenn Sie zum stillen Zufüttern, fangen Sie mit wenigen Löffeln an und geben Sie Ihrem Baby anfangs nach dem Füttern ruhig noch die Brust.
  • Ist der Anfang geschafft und Ihr Baby ist mit dem Löffel vertraut, können Sie langsam etwas mageres Fleisch pürieren und Zufüttern.
  • Nach und nach können Sie beginnen die Abendmahlzeit durch Milch - Getreide - Brei ersetzen. Achten Sie darauf, dass der Brei glutenfrei ist und keine Zusätze wie zum Beispiel Nüsse enthält, um Allergien vorzubeugen.

Egal wann Sie die Entscheidung zum stillen Zufüttern zu wollen treffen, lassen Sie sich zeit und haben Sie Geduld mit sich und Ihrem Kind. Lassen Sie sich nicht von Ihrer Umwelt unter Druck setzen. Sie wissen als Mutter meist instinktiv, was für Sie und ihr Baby gut ist.

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