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Zuckerschoten roh essen - das sollten Sie beachten

Zuckerschoten roh essen - das sollten Sie beachten1:50
Video von Markus Marlini1:50

Zuckerschoten sind mit die teuersten Erbsen. Sie sind zart und schmecken süß. Daher kommt auch der Name. Sie wird gerne auch Kaiserschote oder Königserbse genannt. Kann man sie roh essen?

Was Sie benötigen:

  • Ernährungsberatung

Zuckerschoten sind gesund

Klein, fein, zart und süßlich: Zuckerschoten. Sie werden so genannt, weil der Gehalt an Zucker recht hoch ist. Einige Experten raten davon ab, sie roh zu essen.

  • Der Name der Zuckerschoten stammt aus dem Lateinischen und heißt in der Botanik Pisum sativum.
  • Was die Herkunft des Wortes Pisum bedeutet, können Experten nicht ganz nachvollziehen. Aus dem Germanischen wurde das Wort in Erbse übersetzt.
  • Sie sind schon seit vielen Jahrhunderten ein Grundnahrungsmittel. Vor allen Dingen stecken wertvolle Mineralstoffe, Eiweiße, Vitamine und Kohlenhydrate drin.
  • Das Gemüse gehört zu den Hülsenfrüchten und der Gehalt an Vitamin C ist sehr hoch. Ebenso der Gehalt der Vitaminen B-Gruppe. Außerdem enthält es Eisen, Magnesium und Phosphor in nicht geringer Menge.
  • Sie sollten das Gemüse nicht kochen, sonst schmeckt es nicht mehr. Verwenden Sie am besten kleine, flache Schoten. Dort haben sich die kleinen Erbsenkörner erst gebildet.
  • Den Stielansatz sollten Sie abschneiden, genau wie die Spitze. Haben Sie große Schoten gekauft, müssen Sie noch die Fäden abziehen.

Um das Gemüse nicht roh zu essen, raten Experten, das Gemüse zu dünsten mit ein bisschen Butter, etwas Salz und etwas Zucker.

Deshalb sollten Sie die Königserbse nicht roh essen

Die Zuckerschoten werden geerntet, wenn die Erbsen darin fein und klein sind.

  • Einige Experten raten davon ab, die Zuckerschoten roh zu essen. Es gibt allerdings auch Stimmen, die sagen, dass sie auch roh schmecken.
  • In den Erbsen befindet sich ein giftiger Eiweißstoff (Phasin). Er wird erst beim Kochen zerstört.
  • Phasin ist für den Menschen giftig und kommt in Hülsenfrüchten vor. Der Phasinanteil ist dabei sehr unterschiedlich. Es reicht eine kurze Garzeit aus, um das Phasin zu zerstören.
  • Es ist deshalb giftig, weil es im Körper unter anderem zu einem Hämagglutinationsvorgang kommen kann. Das heißt, dass die roten Blutkörperchen miteinander verklebt werden. Dazu muss aber eine bestimmte Menge Phasin dem Körper zugeführt werden.
  • Es kommt dann zu Durchfall, Erbrechen und Beschwerden im Magen- und Darmbereich.
  • Das Phasin steckt zum Beispiel auch in den Kidneybohnen. Etwa fünf rohe Samen können schon Symptome verursachen.

Der Phasinanteil in Zuckerschoten soll sehr gering sein. Sie sollten Sie roh nur mit Vorsicht genießen.

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