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Zucker in Milch - Wissenswertes über Laktose

Die Milchindustrie wirbt mit sagenhaften Versprechungen. Doch wie gesund sind die Inhaltsstoffe der Milch tatsächlich? Ist die Laktoseintoleranz eine Modeerscheinung? Die Verunsicherungen sind groß, nicht nur was den Zucker in der Milch anbelangt.

Inhaltsstoffe wie Milchzucker brauchen Kälbchen.
Inhaltsstoffe wie Milchzucker brauchen Kälbchen.

Zweckentfremdete Muttermilch als Risikofaktor 

  • Die Werbung propagiert hartnäckig mit attraktiven Produkten und Slogans, dass der Mensch unbedingt die Muttermilch einer Kuh benötigt und droht mit Kalziummangel, Osteoporose, Zahnausfall und bösen Mangelerscheinungen. 
  • Falls Sie auch zu den verunsicherten Verbrauchern gehören, die den Werbeversprechungen glauben, sollten Sie entsprechende Bücher, Studien und Filme ansehen, die der Realität entsprechen. 
  • Kuhmilch ist für Menschen teilweise ungeeignet. Sie ist dazu da, dass die Kälbchen schnell und kraftvoll heranwachsen und Gewicht zulegen. Ein gutes Aufbaumaterial für Kuhkinder. 
  • Das artfremde Eiweiß der Milch landet beim Menschen überwiegend im Bindegewebe, in den Arterien und Gelenken und natürlich auch im Gehirn.
  • Leiden Sie zudem noch an diversen Krankheiten, wie Allergien, Diabetes, Brust- und Prostatakrebs, Osteoporose, Entzündungen, kardiovaskuläre Erkrankungen oder rheumatische Beschwerden, sollten Sie Ihren Milchkonsum einschränken. 
  • Die Tiere werden mit Hormonen gemästet, die sich natürlich nicht nur in ihrem Fleisch, sondern auch in der Milch ansammeln. Die Folgen sind Fettleibigkeit, zu viel Östrogen bei Männern und Auslöser für bestimmte Krebsarten. 
  • Der viel gerühmte Kalziumgehalt in der Milch entzieht dem Körper Kalzium und führt letztendlich erst zum Knochenschwund (Osteoporose). Verzehren Sie besser ausreichend Obst und Gemüse. 
  • Die artfremde Muttermilch löst im Organismus Wachstumsreize aus, die nach der Wachstumsphase krebsfördernd wirken können. Das körpereigene Hormon IGF-1 regelt den Wachstum der Zellen und deren Entsorgung. Durch den Konsum von tierischem Eiweiß fängt IGF-1 an, die Zellteilung anzukurbeln und deren Entsorgung zu verhindern. Dieser Prozess fördert die Entstehung von Krebs. 
  • Damit Kühe Milch produzieren, müssen sie regelmäßig kalben. Sie werden künstlich besamt und ihre männlichen Kälber werden zügig geschlachtet, während den weiblichen meist das gleiche Schicksal wie ihren Müttern zuteil wird.
  • Damit Menschen Milch trinken können, wird das Kälbchen nach der Geburt von seiner Mutter getrennt. Eine Kuh in Massentierhaltung lebt statt ursprünglich zwanzig Jahren, weniger als vier.  

Zucker und andere Stoffe in der Milch

  • Kuhmilch enthält Wasser, Laktose (Milchzucker), Fette, Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine. Alles, was ein Kälbchen braucht.
  • Daneben werden Kühe mit Wachstumshormonen versorgt, um ihren Ertrag zu steigern. Ebenso stellen Arzneimittelrückstände eine gesundheitliche Gefährdung dar. 
  • Übrigens stirbt ein Kälbchen, wenn es die viel gepriesene pasteurisierte Milch aus dem Supermarkt trinken müsste. 
  • Die Bestandteile der Milch können von einem Menschen oft nicht aufgespalten werden. Diese Milchunverträglichkeit ist naturgemäß weit verbreitet und trägt den Namen Laktoseintoleranz. Sie verursacht Beschwerden wie Blähungen, Völlegefühl, Durchfälle und Übelkeit.
  • Laktase spaltet Laktose (Milchzucker) in die Bestandteile Galaktose (Schleimzucker) und Glukose (Traubenzucker). Erst durch diesen Prozess können die Bestandteile des Milchzuckers vom Dünndarm aufgenommen werden.
  • Das Verdauungsenzym Laktase fehlt beim Erwachsenen, da von der Natur kein weiterer Milchkonsum vorgesehen ist.
  • Laktosefreie Milch und Milchprodukte sollen diese natürliche Unverträglichkeiten verhindern. Dazu wird der Milch Laktase zugesetzt. So geschieht schon eine Art Vorverdauung in der Milchtüte.
  • Laktasetabletten sollen helfen, die tierische Milch verdauen zu können. Besser, Sie akzeptieren diese Unverträglichkeit als etwas natürliches und normales, schließlich braucht ein erwachsener Mensch keine Babynahrung.
  • Versuchen Sie Ihren Milchkonsum Ihrer Gesundheit zuliebe wenigstens nach und nach zu vermindern. Als Alternativen zu tierischer Milch können Sie Mandel-, Kokos-, Hanf- oder Reismilch verwenden.
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