Was Sie benötigen:
  • 150 g kurze Makkaroni, roh
  • 2 kl. Zucchini (ca. 200 g)
  • 300 g Tomaten
  • 200 g roher Schinken
  • 100 g Schafskäse
  • 1 kl. Glas schwarze Oliven
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Rotweinessig
  • 1 TL Kräuter der Provence
  • Salz und Pfeffer

Nudelsalat muss  nicht immer langweilig schmecken und Zucchini müssen nicht immer gegart werden. Kombinieren Sie beides zu einem herzhaft leckeren Makkaroni-Salat, der nach Italien und Urlaub schmeckt. 

Makkaronisalat mit rohen Zucchini - ein Rezept

  1. Zuerst bereiten Sie die Nudeln vor. Garen Sie die Makkaroni etwa 10 bis 12 Minuten in Salzwasser. Sie sollten schön bissfest bleiben. Gießen Sie die Nudeln dann ab und lassen Sie sie erkalten.
  2. In der Zwischenzeit schneiden Sie die Tomaten sowie die Zucchini in Scheiben. Die Zucchini müssen nicht vorgegart werden. Für dieses Rezept werden sie roh verwendet.
  3. Schinken und Schafskäse werden in Würfel geschnitten.
  4. Die Oliven lassen Sie gut abtropfen und vermischen alle Zutaten miteinander .
  5. Aus dem Olivenöl, dem Essig sowie den Kräutern stellen Sie ein Dressing her, das Sie mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Wer mag, kann auch einen Schuss Rotwein hinzugeben.
  6. Verrühren Sie alle Salatzutaten mit dem Dressing. Fertig!

Nudelsalat - das ist noch zu beachten

  • Der Makkaroni-Salat mit rohen Zucchini sollte mindestens eine, besser noch zwei Stunden im Kühlschrank ziehen. Erst dann schmeckt er so richtig gut.
  • Wie bei allen Nudelsalaten sollten Sie auch diesen vor dem Servieren ungefähr eine halbe Stunde vor dem Essen aus dem Kühlschrank holen, damit alle Zutaten ihr volles Aroma bei Zimmertemperatur entfalten können. Es kann sein, dass der Salat noch einmal nachgewürzt werden muss.
  • Wenn Sie Ihr Salatdressing mit Rotwein verfeinern möchten, dann denken Sie an den Spruch "Gießen Sie keinen Wein ins Essen, den Sie nicht auch trinken würden!" Rotwein von minderer Qualität enthält oft sehr viel Säure. Das tut dem Geschmack Ihres Essens dann nicht so gut.

Auch so können Sie das Gemüse roh essen

  1. Zucchini sind auch roh essbar. Nehmen Sie dazu relative junge Früchte von etwa 15 bis höchstens 30 cm Länge.
  2. Schälen Sie diese und schneiden oder hobeln Sie sie quer oder längs in Scheiben. Bei längeren oder älteren Zucchini können Sie vorher auch die Kerne entfernen.
  3. Würzen Sie das Gemüse von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer und lassen Sie es etwas einwirken.
  4. Nach kurzer Zeit können Sie die rohen Scheiben blank essen oder beispielsweise auch auf Brot.

Was Sie noch mit Zucchini machen können

  • Zucchini können Sie sehr vielfältig verwenden. Sie schälen sie, entfernen die Kerne und schneiden sie in dünne Scheiben. Diese dünsten Sie alleine oder in Kombination mit anderen Gemüsen oder vielleicht auch mit Hackfleisch.
  • Wenn Sie die Scheiben etwas dicker schneiden und von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen, dürfen Sie Zucchini auch gern mit auf den Grill legen und als Beilage essen.
  • Sie können Zucchini auch einkochen - süßsauer oder wie Senfgurken.

Das ist die Zucchini

  • Die Zucchini ist ein typisch europäisches Produkt. Sie gehört zu den Kürbisgewächsen und wurde im 17. Jahrhundert aus dem Gartenkürbis heraus gezüchtet.
  • Die Vermarktung der Zucchini begann in Italien und heute ist sie ein sehr häufig verwendetes Gemüse in der Küche. Sie wird auch gern beim Grillen verwendet.
  • Zucchinipflanzen sehen aus wie die Pflanzen des Gemüsekürbisses, nur die Blätter sind viel kleiner. Die dunkelgrünen Früchte sind am bekanntesten, aber es gibt auch gestreifte, cremegrüne und gelbe Zucchini. Sie sind meist länglich, es gibt auch runde - und alle sind essbar.
  • Die Aussaat sollte Mitte April bis Ende Mai erfolgt sein. Am wohlsten fühlt sich eine Pflanze auf anderthalb bis zwei Quadratmetern Platz. Nach ein bis zwei Wochen keimt der Samen. Von Juli bis Oktober können Sie sie ernten.
  • Je kleiner Sie das Gemüse ernten (10 bis 20 cm), umso zarter schmeckt das Fleisch. Wenn Sie ihm länger Zeit geben, wächst es bis zur Kürbisgröße. Sie können die Zucchini dann bis in den Winter hinein lagern und ähnlich wie die jüngeren Früchte verarbeiten.
  • Zucchini sind kalorienarm, haben viel Wasser, aber auch viele Vitamine, Eiweiße, Ballaststoffe und Mineralien.

Weitere Autorin: Regina Dreßel