Alle Kategorien
Suche

Zubehör zum Aufhängen von Bilderrahmen kaufen und verwenden - was Sie beachten sollten

Um Bilderrahmen fachgerecht und vor allem gerade aufzuhängen, benötigen Sie das passende Befestigungsmaterial. Das entsprechende Zubehör ist in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, die Vor- und Nachteile haben können.

Das Aufhängen eines Bilderrahmens birgt Tücken.
Das Aufhängen eines Bilderrahmens birgt Tücken. © cre8tive / Pixelio

Einen Bilderrahmen aufzuhängen ist im Prinzip nicht schwierig. Zur Herausforderung kann es allerdings werden, wenn das Zubehör Ihnen Probleme macht.

Klappösen - Lösung mit Tücken für leichte Bilderrahmen

Die gängigsten Aufhängevorrichtungen für Bilderrahmen sind vermessingte Klappösen. An einem kleinen Plättchen befindet sich eine dreieckige Öse, die sich hin- und herklappen lässt. Dieses Zubehör eignet sich durchaus zum Aufhängen kleiner, leichter Bilder, hat jedoch seine Tücken.

  • Jede Klappöse wird mit zwei bis drei kleinen Nägelchen, die immer als Zubehör beiliegen, an der Rückseite des Bilderrahmens festgenagelt. Sitzt die Öse nicht gerade und mittig auf der Rahmenleiste, werden Sie Schwierigkeiten haben, das Bild gerade aufzuhängen. Doch auch wenn der Haken exakt mittig angebracht wurde, kann es passieren, dass nach jeder Erschütterung oder unachtsamen Berührung der Rahmen schief hängt und wieder in Position gebracht werden muss.
  • Ist die Öse zu groß oder bringen Sie sie zu hoch an, bleibt ein Teil davon oberhalb der Bilderrahmen-Kante sichtbar. Deshalb müssen Sie bei der Wahl der passenden Öse immer auf die Breite der Rahmenleisten achten.
  • Im Normalfall ist es immer besser, das Bild an zwei Nägeln aufzuhängen. Dazu müssen allerdings zwei Klappösen am Rahmen angebracht werden, die in exakt gleicher Höhe sitzen.
  • Das Aufhängen des Bildes wird zusätzlich dadurch erschwert, dass Sie zwei Nägel in die Wand schlagen müssen, die sich millimetergenau auf gleicher Höhe befinden müssen. Hängt ein Nagel höher als der andere, hängt auch das Bild schief.

Befestigung mit Zackenaufhängern - dieses Zubehör lässt Spielraum

Zackenaufhänger sind eine gute Alternative zu den Ösen, wenn es um das Aufhängen von Bilderrahmen geht. Sie sind im Normalfall minimal teurer.

  • Einen Zackenaufhänger müssen Sie sich vorstellen wie einen schmalen, leicht gewölbten Blechstreifen, dessen Kante an einer Seite gezahnt ist. Diese Aufhängevorrichtung, die auch auf einer schmalen Rahmenleiste Platz hat, wird ebenfalls mit kleinen Nägelchen am Bilderrahmen fixiert.
  • Die gezahnten Aufhänger haben mehrere Vorteile, wenn es darum geht, ein Bild gerade an die Wand zu bringen. Zwar müssen sie ebenfalls möglichst exakt an der Rahmenleiste angebracht werden, ermöglichen jedoch eine minimale Höhenkorrektur beim Aufhängen - je nachdem, ob der Nagelkopf auf oder neben einer Zacke einrastet. Dies macht das Aufhängen an zwei Nägeln etwas einfacher. Auch minimales seitliches Verschieben des Bildes ist möglich, solange Sie mit zwei Aufhängern arbeiten.
  • Hinzu kommt, dass Sie die gezahnten Schlaufen in unterschiedlich starken Wölbungen kaufen können. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, den Abstand der oberen Rahmenleiste zur Wand kleiner oder größer zu gestalten. Bei einem größeren Abstand neigt sich das Bild leicht nach unten, ein Effekt, der manchen Kunstwerken durchaus zugutekommen kann.
Teilen: