Zu viel Pfeffer in der Suppe - so neutralisieren Sie den Geschmack

Zu viel Pfeffer in der Suppe ist eine Kochpanne, die sich mit wenigen Tricks beheben lässt. Zu viel Pfeffer in der Suppe ist eine Kochpanne, die sich mit wenigen Tricks beheben lässt.
Ihre Gäste warten bereits auf die Vorspeise, doch die Suppe ist verpfeffert? Der Rest Suppe aus dem Kühlschrank ist mit der Zeit schärfer geworden? Zu viel Pfeffer in der Suppe ist eine Kochpanne, die sich mit wenigen Tricks beheben lässt. So neutralisieren Sie den Geschmack von Pfeffer, ohne dass ein Gast es bemerkt!
Matthias Bornemann
08.11.2010 Matthias Bornemann
Themen der Anleitung Essen Geschmack Gewürze Kochen Pfeffer Suppe
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • Milchprodukte
  • Kartoffeln
  • Karotten
  • Brot
  • Weißweinessig

So neutralisieren Sie den Pfeffergeschmack schnell

  • Zu viel Pfeffer in der Suppe können Sie am besten neutralisieren, indem Sie die Suppe etwas verlängern. Hierzu eignen sich die meisten Milchprodukte: Milch, Joghurt, Crème fraîche, saure Sahne oder Schmand.
  • Insbesondere bei Gemüsesuppen kann das Verlängern mit Milchprodukten sogar eine besondere Note verleihen.
  • Lassen Sie die Suppe nach dem Verlängern noch einmal aufkochen – Ihre Gäste werden diese kleine Wartezeit zu schätzen wissen, denn dies neutralisiert umgehend den Pfeffergeschmack.
  • Klare Suppen, wie etwa Fleisch- oder Gemüsebrühe, lassen sich nur schwer verlängern, da die Mahlzeit gegebenenfalls zu wässrig werden könnte. Außerdem würden diese Suppen, durch die Zugabe von Milchprodukten, eintrüben.
  • Versuchen Sie deshalb den Pfeffergeschmack bei klaren Suppen zu neutralisieren, indem sie beispielsweise ein paar kleingeschnittene Karotten und/ oder Kartoffeln hinzufügen. Dies verlängert zwar die Kochzeit, verspricht aber Milde!
  • Zusätzlich können Sie noch kochendes Wasser (ungewürzt!) hinzufügen.
  • Ein weiterer Trick, der sich sowohl bei klaren Brühen als auch bei Gemüsesuppen einsetzen lässt, ist Weißweinessig. Geben Sie 1 bis 3 Esslöffel (je nach Geschmacksintensivität) Weißweinessig in den Suppentopf, und lassen Sie die Suppe noch einmal aufkochen. Essig neutralisiert Gewürze. Es kann also sein, dass Sie nach diesem Schritt sogar mit Salz nachwürzen müssen – diesmal aber mit Zurückhaltung.

Zu viel Pfeffer - Suppe neutralisieren mit etwas Zeit

  • Suppen, die am Vortag gekocht wurden und im Kühlschrank aufbewahrt worden sind, schmecken meistens würziger, als während der Zubereitung. Es empfiehlt sich deshalb Suppen im Tiefkühlfach aufzubewahren. Denn das Einfrieren mildert die Würze bzw. die Schärfe der eingegefrorenen Mahlzeiten.
  • Sie können also eine verpfefferte Suppe zunächst einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt verspeisen. Nach dem Auftauen (in der Mikrowelle oder im Kochtopf) wird Ihre Suppe deutlich milder schmecken.
  • Wenn Sie die Suppe nicht einfrieren möchten, können Sie auch zu Brot oder Kartoffeln greifen. Brotscheiben mildern die Suppe. Allerdings lassen sich diese nur schwer wieder herausfischen.
  • Wenn Sie also keine Brotstücke in Ihrer Suppe servieren möchten, können Sie stattdessen ein oder zwei ganze, geschälte Kartoffeln in die Suppe legen. Die Suppe sollte dabei nicht auf dem Herd stehen. Nach ca. 10 Minuten können Sie die Kartoffeln wieder herausnehmen und die Suppe erneut abschmecken.

So verhindern Sie im Voraus den Pfeffer-Geschmack

  • Eine Alternative zu gemahlenem Pfeffer sind ganze Pfefferkörner. Wenn Sie Ihre Suppe damit würzen, können Sie jederzeit die Pfefferkörner wieder aus der Suppe heraussieben. So können Sie selbst entscheiden wie scharf Ihre Suppe werden soll.
  • Aufbewahrte oder lange gekochte Suppen werden mit der Zeit schärfer. Würzen Sie deshalb mit Zurückhaltung. Gäste, denen die Suppe zu ungewürzt ist, werden mit einem Tisch-Pfefferstreuer bedient. So können die unterschiedlichsten Würzpräferenzen befriedigt werden, ohne Gefahr zu laufen, eine Suppe mit zu viel Pfeffer zu kochen.
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