Bei Krafttraining ist es wie bei vielen Dingen: Die Dosis macht's. Zu viel Training schwächt den Körper eher, als dass es nützt. Pausen sind daher wichtig.
- 27.01.2012 Marie Schnack
Daher sollten Sie zu viel Training vermeiden
- Krafttraining zielt darauf ab, die Muskulatur zu stärken, zu formen und zu straffen. Auch ein Massezuwachs ist meist erwünscht.
- Muskeln wachsen nicht während des Trainings, sondern in der Ruhepause dazwischen. Daher ist es wichtig, zu viel Krafttraining zu vermeiden und der Muskulatur Erholungspausen zu gönnen.
- Die Muskeln können von zu viel Krafttraining nicht nur aufhören zu wachsen, es kann sogar sein, dass sie wieder schwächer werden und Sie immer weniger Gewichte stemmen. Dies ist ein ganz klares Anzeichen dafür, dass Sie weniger trainieren sollten.
So setzen Sie Krafttraining sinnvoll ein
- Trainieren Sie niemals die gleiche Muskelgruppe an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Gönnen Sie den Muskeln mindestens einen, besser zwei Tage Erholung - je nach Intensität des Krafttrainings.
- Wenn Sie dennoch jeden Tag trainieren möchten, splitten Sie Ihr Training auf. Trainieren Sie beispielsweise am Montag Arme und Schultern, am Dienstag die Beine, am Mittwoch Bauch und Rücken, am Donnerstag wieder Arme und Schultern, am Freitag die Beine und am Samstag Bauch und Rücken. Der Sonntag sollte aber auch nach diesem Schema trainingsfrei sein.
- Sie können Ihr Krafttraining auch mit Ausdauersport kombinieren und so eine Überbelastung vermeiden. Eine sinnvolle Kombination sähe zum Beispiel so aus: am Montag Krafttraining, am Dienstag Ausdauertraining wie Joggen oder Rad fahren, am Mittwoch Krafttraining, am Donnerstag trainingsfrei, am Freitag Krafttraining, am Samstag Ausdauertraining und am Sonntag trainingsfrei.
- Um Ihre Muskulatur geschmeidig zu halten und nicht durch zu viel Krafttraining zu verhärten, ist es sinnvoll, nach jedem Training, sei es Kraft- oder Ausdauertraining, ein mindestens 10-minütiges Stretching zu betreiben.