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Zittern vor Aufregung - so bleiben Sie bei Stress ruhig

Zittern vor Aufregung - so bleiben Sie bei Stress ruhig1:22
Video von Liane Spindler1:22

Egal ob in einer Prüfungssituation oder während eines Vortrags, Nervösität oder Angst, ist ein häufiger Begleiter. Viele Menschen reagieren bei derartiger Aufregung mit Zittern, was die Angespanntheit noch zusätzlich verstärkt. So können Sie sich bei Stress beruhigen:

Warum zittern einige Menschen bei Stress?

  • Das Zittern bei Aufregung ist ein Anzeichen für die Angst zu versagen. Man selbst legt eine gewisse Erwartungshaltung an sich an und geht automatisch davon aus, dass alle anderen Anwesenden diese teilen. Das Resultat hieraus ist ein extremer Leistungsdruck.
  • Doch Zittern tritt nicht nur in Prüfungssituationen auf. Viele Menschen müssen es auch im Alltag, bei der gewöhnlichen Interaktion mit ihren Mitmenschen, erleben. Auch hier nimmt der Betroffene an, bestimmten Erwartungshaltungen entsprechen zu müssen, weshalb selbst banale Tätigkeiten wie das Aufschließen einer Tür zu Stress und Aufregung führen können.

Das hilft gegen Ihre Aufregung

  • Zittern bei Aufregung ist ein ernst zu nehmendes psychisches Problem. Wenn Sie sehr oft darunter leiden, sollten Sie gegebenenfalls professionelle Hilfe aufsuchen. Die grundsätzliche Lösung des Problems liegt in der Stärkung Ihres Selbstvertrauens und Selbstwertgefühls.
  • Eine Möglichkeit, das Zittern zu bekämpfen, ist, sich die vorliegende Situation kleinzureden. Hat ein einfaches Schulreferat eine Relevanz in der Geschichte des Kosmos? Ist ein einzelnes Kundengespräch für den Verlauf Ihres Lebens von Bedeutung? Messen Sie den Dingen also nicht mehr Gewicht bei, als ihnen tatsächlich innewohnt.
  • Es hilft auch, die beteiligten Personen zu demontieren. Diese sind nicht mehr wert als Sie. Sie leiden ebenso unter Ängsten und physischen Krankheiten wie Sie auch. Der alte Rat, sich die Menschen nackt vorzustellen, hilft hier wirklich. Wir sind alle nur Menschen.
  • Das beste Mittel gegen einen akuten Panikanfall ist eine ruhige Atmung. Setzen oder stellen Sie sich aufrecht hin. Wenn möglich schließen Sie die Augen und atmen durch die Nase tief in Ihren Bauch ein. Ihr Bauch saugt sich wie ein Schwamm mit Luft voll und bläht sich auf. Das Ausatmen erfolgt optimalerweise durch den Mund. Die Brust sollte sich nach Möglichkeit überhaupt nicht bewegen. Bereits nach drei Atemzügen werden Sie feststellen, dass Sie sehr viel ruhiger geworden sind und sich Ihrer Aufgabe mit neuem Mut widmen können.

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