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Zitruserde selbst mischen

Zitronenbäumchen gedeihen bestens in einer festen, aber gut durchlässigen Zitruserde. Es ist nicht nötig, sie jedes Jahr umzutopfen, wenn noch reichlich lockere wurzelfreie Erde vorhanden ist; denn zu viel Erde richtet Wurzelschäden an. Wenn sie allerdings von einem dichten Wurzelgeflecht durchzogen ist, sollten Sie die Pflanze in ein etwa 2 - 5 cm größeres Gefäß umtopfen. Am besten vertragen die Zitruspflanzen den Wechsel im Frühjahr, bevor sie austreiben, von März bis April. Reine Humus- oder Torferde, selbst mit Styroporflocken versehen, eignet sich auf keinen Fall. Machen Sie sich die Mühe und mischen die Zitruserde selbst.

Gute Zitruserde beschert eine reiche Ernte.
Gute Zitruserde beschert eine reiche Ernte.

Was Sie benötigen:

  • nährstoffreiches Erdgemisch (kalkarm)
  • Rindenhumus
  • Blähton
  • Vlies
  • Lavastücke oder
  • Kalksteinbruch oder
  • Kies

Besonders größere Zitruspflanzen, die mehrere Jahre in einem Gefäß verbringen, benötigen gute Erde, die ausreichend Wasser speichern kann und genug Nährstoffe enthält. Wenn Sie die Zitruserde selbst mischen wollen, fragen Sie in Blumen- und Baumärkten nach den Bestandteilen.

Südfrüchte gedeihen nur mit Zitruserde

Verwenden Sie beim Ein- oder Umtopfen auf keinen Fall zu große Gefäße. Es reicht eine Handbreit Platz zwischen dem Wurzelballen und der Topfwand.

  1. Vor dem Eintopfen decken Sie das Loch im Topfboden mit einer nach oben gewölbten Tonscherbe ab.
  2. Darauf geben Sie eine 3 - 6 cm hohe Schicht Blähton, der in Blumen- und Baumärkten erhältlich ist. Diese Drainage verhindert die gefährliche Staunässe.
  3. Bevor Sie die Erde einfüllen, legen Sie ein Vlies auf den Ton.

Substrat am besten selbst mischen

Die Erde muss sauer (ph-Wert 5,6 – 6), locker und wasserdurchlässig sein. Egal, welche Menge Substrat Sie benötigen, achten Sie auf die richtige Zusammensetzung:

  • Gärtner empfehlen jeweils ein Drittel kalkarme Muttererde (nährstoffreiches Erdgemisch), Rindenhumus (kein Mulch!) oder Torfersatz und steinige Anteile wie Lavastücke, Kalksteinbruch, Splitt, Kies oder grober Sand. Sie garantieren, dass die Wurzeln auch in der nassen Erde genug Sauerstoff bekommen und sich gut ausbreiten können.
  • Südfrüchte haben gerne trockene Füße und reagieren empfindlich auf Staunässe.
  • Wenn Sie Ihr Zitronenbäumchen auf einem Südbalkon oder einem geschützten und sonnigen Platz im Garten unterbringen, dankt es Ihnen die Pflanze mit kräftigem Wuchs und vielen Früchten. Aber das ist nur in den frostfreien Monaten Mai mit Oktober möglich.

Hinweis: Wenn Sie die Zitruserde selbst mischen, ist es erst nach vier bis sechs Wochen nötig, zu düngen. Danach reicht es einmal die Woche. Gute Zitrusdünger enthalten 10 % Stickstoff (N), 2 % Phosphat (P) und 7 % Kalium (K) und sind mittlerweile auch in Supermärkten erhältlich.  

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