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Zinkvergiftung - Informatives

Viele Menschen glauben, dass man nicht genügend Vitamine und Spurenelemente zu sich nimmt. Sie auch? Sie können durchaus auch zu viel nehmen und Ihr Körper wird es Ihnen gegebenenfalls übel nehmen - im wahrsten Sinne des Wortes. Dazu kann auch durchaus die Zinkvergiftung gehören.

Obacht bei Nahrungsergänzungmitteln - schlucken Sie nicht zu viel.
Obacht bei Nahrungsergänzungmitteln - schlucken Sie nicht zu viel.

Was Sie benötigen:

  • Hausarzt

Was eine Zinkvergiftung bedeutet

Eine Zinkvergiftung kommt eher nicht vor - sehr selten. Nur durch das Essen ist es fast unmöglich. Zink ist Gott sei Dank nicht besonders giftig.

  • Zink gehört zu den Spurenelementen. Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, denn Ihr Körper produziert etwa zwei bis vier Milligramm täglich von diesem Mineralstoff selbst. Den Rest können Sie problemlos über die Nahrung aufnehmen.
  • Siebzig Prozent des Zinks, das Sie aufnehmen, wird unter anderem in den Haaren, der Haut und in den Knochen gespeichert. In den Nieren, der Leber und den Muskeln findet sich der Rest wieder.
  • Eine Zinkvergiftung trat ab und an akut auf, wenn Menschen sehr häufig Getränke oder Nahrung aus verzinkten Behältnissen zu sich nahmen. Auch das Einatmen von Zinkdampf oder -staub kann zu einer Vergiftung führen. Menschen, die in einer Gießerei arbeiten, können das Problem haben.
  • Es gibt durchaus auch Vergiftungen, die chronisch werden können. Dies kann passieren, wenn Sie zum Beispiel unkontrolliert zinkhaltige Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Laut den Experten sollten Sie nicht mehr als 25 Milligramm pro Tag zu sich nehmen.
  • Erbrechen, Übelkeit und Durchfall können die Folgen einer unkontrollierten Einnahme sein. Nehmen Sie zu viel Zink ein, kann es zu einem Kupfermangel kommen. Dieser entsteht durch die Wechselwirkung im Darm. Kupfer ist lebensnotwendig und unter anderem für die Blutbildung verantwortlich.

So nehmen Sie genügend Spurenelemente und Co. zu sich

Woher wollen Sie wissen, was Ihr Körper braucht, wenn Sie es nicht überprüft haben?

  • Ihr Hausarzt kann den Mineralstoffgehalt anhand einer Blutuntersuchung feststellen. Ihre Krankenkasse zahlt dies nur bei medizinischer Notwendigkeit.
  • Gehören Sie zu den Menschen, die morgens einige Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen? Wissen Sie denn, was Ihr Körper benötigt, und wenn ja, woher haben Sie die Info? Experten wissen mittlerweile, dass diese Nahrungsergänzungsmittel rausgeschmissenes Geld sind. Das liegt daran, dass die Präparate eine viel zu geringe Menge an Vitaminen und Co. beinhalten, sodass sie eh keine Wirkung haben. Es sind Lebensmittel und keine Medikamente.
  • In den Präparaten, die Sie in der Apotheke bekommen, kann schon einiges mehr dahinterstecken. Aber auch diese sollten Sie nicht ohne Weiteres einnehmen, wenn Sie nicht wissen, was Ihr Körper tatsächlich benötigt. Denn grundsätzlich können Sie die wichtigen Vitamine und Co. ganz entspannt über die Nahrung aufnehmen.
  • Nehmen Sie in etwa über fünfzig Milligramm Zink zu sich, kann es durchaus zu einer Zinkvergiftung kommen. Fragen Sie vor der Einnahme diverser Präparate deshalb erst einmal Ihren Hausarzt.
  • Ohne Zinkvergiftung geht's mit dem richtigen Essen am besten. Nehmen Sie daher beispielsweise Joghurt, Käse, Kalbfleisch, Haselnüsse, Austern und Garnelen sowie Cashewkerne, Obst, Kartoffeln, Mais, Milch und Weizenvollkornbrot zu sich.

Sind Sie gesund und essen Sie auch so, werden Sie sicher keine Zinkvergiftung bekommen.

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