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Zimmertüren renovieren - so gelingt's

Immer mal wieder kommt es vor, dass Sie eine Veränderung für Ihr Umfeld, speziell für Ihre Wohnung, wünschen. Nun ist es natürlich nicht notwendig, gleich umzuziehen, nur weil sie sich satt gesehen haben. Oftmals reicht es schon aus, wenn Sie einmal Ihr Heim komplett renovieren. Dazu zählen aber nicht nur die Wände und Decken, sondern auch die Zimmertüren. Genauso gut können Sie auch die Art Ihres Fußbodenbelags verändern, um Ihrer Wohnung ein neues Gesicht zu geben.

Zimmertüren können beklebt oder gestrichen werden.
Zimmertüren können beklebt oder gestrichen werden.

So können Sie Zimmertüren renovieren

Vor dem Renovieren der Zimmertüren gilt immer, dass Sie diese dafür vorbereiten. Dazu gehört zuerst einmal eine gründliche Reinigung. Je nachdem, wie die Tür äußerlich beschaffen ist, ist sie von Fett und Schmutz zu befreien. Unebenheiten oder Schadstellen können vor dem Renovieren noch gekittet bzw. ausgebessert werden. Alte Beklebungen mit Tapeten oder Folien sind zu entfernen, wenn diese erneuert werden sollen.

  • Die einfachste und gleichzeitig wohl auch die üblichste Art, Ihre Zimmertüren zu renovieren, ist ein Neuanstrich. In den meisten Fällen sind Zimmertüren mit einem Farbanstrich versehen. Diesen nun zu verändern oder zu erneuern, ist auch die einfachste Art. Suchen Sie sich eine neue passende Farbe aus (glänzend, matt, feuchtigkeitsbeständig etc.) und bringen Sie diese mit kleinen Schaumstoffrollen auf die großen Flächen sehr dünn auf. Wiederholen Sie diesen Vorgang so lange, bis die Farbe komplett deckend und gleichmäßig ist. Beachten Sie dabei, dass Sie die Richtung des Abrollens beim ersten Durchgang horizontal und beim nächsten Mal vertikal und so weiter wechseln. Damit vermeiden Sie Streifenbildung und Unebenheiten durch ungleichmäßig aufgebrachte Farbe. Für alle Stellen, wo die Rolle ungeeignet ist (Ritzen, Kanten, Ecken usw.), benutzen Sie einen Pinsel in geeigneter Größe. Lassen Sie die Türen lange genug abtrocknen, sodass die neue Farbe nicht mit der Zarge verklebt.
  • Die zweite Möglichkeit, Ihre Zimmertüren zu renovieren, ist ein Bekleben mit Schmuck- oder Dekorfolie. Hier sind Farbe und Motive für Sie natürlich frei wählbar und reichen von einfachen Holznachbildungen bis zu abstrakten Farbmustern. Zum Bekleben ist es notwendig, dass die Flächen glatt und tragfähig sind. Das Trägermaterial auf der Tür sollte hier nicht aufgeraut sein oder werden, damit ein flächiges Kleben der Folie gewährleistet wird. Schneiden Sie die Folie so zu, dass Sie genug Material haben, um die großen Flächen komplett zu bedecken und um die Kanten herum kleben zu können. Luftbläschen ritzen Sie mit einer Nadel oder einem Cuttermesser minimal ein und streichen die Luft in Richtung Öffnung heraus.
  • Sie können die Türen auch tapezieren. Ja, das hört sich auf den ersten Blick eigenartig an, aber der Fachhandel bietet speziell dafür vorgesehene Materialien an. So sind die Türtapeten oft schon in den richtigen Maßen vorhanden, sodass Sie knapp die komplette Sichtfläche der Tür bedecken. Die Motive reichen hier von Palmenstränden bis hin zu Panoramablicken auf Großstädte oder Landschaften. Streichen Sie die Türen vor dem Aufbringen der Tapete in einer dezenten, unauffälligen Farbe, sodass alle später sichtbar bleibenden Flächen und Kanten schön sauber und unauffällig aussehen.

Die Türzargen müssen bei allen Varianten natürlich auch farblich angepasst werden. Hier bleibt es Ihrem Sinn für Schönheit und Harmonie überlassen, ob Sie diese den Wänden oder der Tür anpassen. Wenn Sie zum Beispiel die Farbgebung der Wände wählen, wirkt die Tür insgesamt kleiner und macht so den Raum optisch größer.

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