Was Sie benötigen:
  • Vorlack
  • Weißer Lack (auf der gleichen Basis wie der alte Lack)
  • Pinsel
  • Schaumstoffrolle
  • Spachtel
  • Spachtelmasse

Grundlegende Hinweise zum Lackieren von Zimmertüren

Das Lackieren einer Zimmertür ist im Grunde nicht besonders schwierig. Damit der weiße Lack schön gleichmäßig wird und sich keine Nasen bilden, sollten Sie aber ein paar wichtige Hinweise berücksichtigen.

  1. Zunächst ist es unbedingt empfehlenswert die Zimmertür zum Lackieren auszuhängen und auf zwei Böcke, einen Tapeziertisch oder etwas Ähnliches zu legen.
  2. Tun Sie das nicht, kann es schnell passieren, dass der Lack - besonders wenn er eher flüssig ist - beim Streichen ständig herunterläuft und sich Nasen bilden, die sich nur durch Schleifen wieder entfernen lassen.
  3. Wenn der alte Lack über die Zeit lediglich etwas unansehnlich geworden ist, ansonsten aber noch in Ordnung ist und nicht abblättert, können Sie die Zimmertür in der Regel nach einem kurzen Anschleifen einfach wieder weiß überlackieren. 
  4. Beachten Sie aber, dass nicht alle Lacke miteinander kompatibel sind und Sie daher möglichst ein Lack gleichen Typs zum Streichen verwenden sollten.

Wenn der weiße Lack beschädigt ist

Etwas aufwendiger wird es, wenn die Zimmertür zerkratzt ist oder der Lack bereits abblättert. Hier müssen Sie vor dem Streichen einige Vorarbeiten erledigen.

  1. Beginnen Sie damit, Türgriffe sowie etwaige Schildchen oder Verzierungen zu entfernen.
  2. Lösen Sie dann den Lack überall dort, wo er abblättert, mit einem dünnen Spachtel oder einem anderen geeigneten Werkzeug ab. Sie müssen nicht den gesamten alten Lack entfernen!
  3. Bessern Sie anschließend die dadurch entstandenen Unebenheiten mit einer geeigneten Spachtelmasse aus. Stellen Sie dabei sicher, dass diese überlackbar ist, damit der weiße Lack später darauf haftet.
  4. Nun können Sie die gesamte Fläche und die Zarge der Zimmertür mit einem feinen Schleifpapier anschleifen.
  5. Achten Sie danach unbedingt darauf, den entstandenen Schleifstaub sorgfältig zu entfernen! Auch kleinste Staubpartikel können sonst nach dem Lackieren immer noch sichtbar sein.

So streichen Sie Ihre Zimmertür weiß

Erst wenn alle Vorarbeiten abgeschlossen sind, können Sie mit dem eigentlichen Lackieren beginnen. Auch hier sollten Sie einige Hinweise berücksichtigen.

  1. Zum Lackieren sollten Sie einen Pinsel für Ecken, Ränder und Kanten und eine Schaumstoffrolle für die Fläche der Zimmertür verwenden. 
  2. Gehen Sie zügig beim Streichen vor und tragen Sie den weißen Lack nicht zu dick auf. Einmal angetrocknete Nasen oder Unebenheiten können nur durch erneutes Schleifen wieder ausgebessert werden.
  3. Empfehlenswert ist es, die Zimmertür erst mit einem Vorlack zu streichen, der die Poren verschließt und damit für eine gleichmäßigere und glattere Fläche sorgt. 
  4. Ist der Vorlack ausgehärtet, müssen Sie diesen nochmals mit einem sehr feinen (220er) Schleifpapier kurz anschleifen und wieder den Schleifstaub entfernen.
  5. Schließlich können Sie den eigentlichen weißen Lack auftragen. Deckt dieser noch immer nicht ganz, ist es durchaus möglich, danach noch eine weitere Lackschicht - ohne vorheriges Anschleifen - aufzutragen.

Wenn Sie diese Hinweise beachten und sorgfältig vorgehen, sollte Ihre Zimmertür jetzt gleichmäßig weiß strahlen. Das Geld für den Maler können Sie in Zukunft sparen.