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Zimmertemperatur im Winter - so gelingt eine gesunde Wärme

Bei Minus 15 Grad Celsius draußen, ist es wohltuend, es zuhause gemütlich und warm zu haben. Doch trotz eines kalten Winters ist eine zu warme Zimmertemperatur nicht ideal für den Körper.

Lüften Sie auch im Winter regelmäßig.
Lüften Sie auch im Winter regelmäßig.

Gerade wenn es draußen sehr kalt ist, heizen viele Menschen ihre Wohnung stark auf. Doch sehr warme und trockene Heizungsluft kann die Atemwege reizen und zu Kopfschmerzen und Schlafstörungen führen. Deshalb gilt auch im Winter, die Zimmertemperatur nicht zu hoch einzustellen und regelmäßig zu lüften.

Zimmertemperatur und Luftfeuchtigkeit in der kalten Jahreszeit einstellen

Ein gestörtes Raumklima kann zu Reizungen der Haut und der Atemwege führen, Falten, Unwohlsein und in manchen Fällen auch Schlafstörungen und Nervosität begünstigen.

  • Um auch im Winter für die richtige Zimmertemperatur zu sorgen, sollten Sie drauf achten, dass die Wohnräume nicht wärmer als 23 Grad sind, im Schlafzimmer sollten es sogar nur maximal 18 Grad sein, um gesund zu schlafen und ausgeruht in den Tag zu starten.
  • Auch die richtige Luftfeuchtigkeit spielt eine Rolle für das Raumklima. Diese sollte im Winter zwischen 50 und 60 Prozent liegen. Ist Sie höher, sollten Sie öfter am Tag stoßlüften.
  • Bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit empfiehlt es sich, Wasserschalen über die Heizkörper oder auf den Fensterbänken zu platzieren. Klassische Wasserbehälter für Heizkörper sind nicht geeignet, da sich hier Pilze bilden können. Auch Pflanzen können helfen, die Raumfeuchtigkeit zu erhöhen.

Im Winter richtig heizen und lüften - so geht's

  • Heizen Sie permanent mit einer niedrigen Einstellung, anstatt die Heizung für längere Zeit auszuschalten und dann kräftig aufzudrehen. Denn dadurch kommt es zu Schwankungen der Zimmertemperatur, die zur Kondensation und Schimmelpilzbildung führen können. 
  • Heizen Sie mit einem Kamin oder Kachelofen oder haben Sie einen Gasherd, müssen Sie öfter am Tag lüften, am besten sofort nach Gebrauch des Kamins oder des Ofens. Die Schadstoffe, die bei der Verbrennung entstehen, schaden den Atemwegen und erhöhen die Zimmertemperatur. 
  • Drehen Sie die Heizung herunter, wenn Sie lüften, um Energie zu sparen und lassen Sie Ihre Heizkörper einmal im Jahr entlüften, um sicherzustellen, dass Sie richtig heizen. 
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