Zimmerkühlung - so gelingt´s ohne Klimaanlage

Hiermit ist die Zimmerkühlung leicht gemacht. Hiermit ist die Zimmerkühlung leicht gemacht.
Gerade im Sommer ist die Zimmerkühlung ein großes Thema. Eine Klimaanlage kostet aber viel Geld und Strom. Es muss also auch ohne gehen!
Miriam Zander
25.01.2011 Miriam Zander
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • feuchte Tücher
  • Ventilator
  • Rollos

Eine Zimmerkühlung ohne Klimaanlage ist gar nicht so einfach. Natürlich hängt es davon ab, auf welcher Seite Sie die Zimmer haben, aber mit ein paar Hinweisen können Sie ein Zimmer zumindest einigermaßen angenehm machen.

So gelingt eine Zimmerkühlung ohne Klimaanlage

  • Ein wenig Zimmerkühlung verschaffen nasse Tücher, die Sie über die gekippten oder geöffneten Fenster hängen. Das funktioniert aber nur bei trockener Luft. Ist die Luftfeuchtigkeit recht hoch, bringt das nicht viel.
  • Ventilatoren sind zwar kleine Stromfresser, sie kühlen aber sehr gut. Entweder nehmen Sie Standventilatoren oder einen Deckenventilator. Letzterer verschafft die beste Kühlung, weil er die warme Luft nach oben saugt und kalte Luft im ganzen Raum verstreut. Leider sind diese nicht unbedingt geräuscharm, für ein Schlafzimmer also gewöhnungsbedürftig.
  • Das beste Mittel zur Zimmerkühlung ist immer noch, am frühen Morgen und in der Nacht, wenn es kühler ist, alle Fenster aufzumachen und richtig für Durchzug zu sorgen.
  • Am Tag, bei der größten Hitze, sollten die Fenster geschlossen bleiben, so kommt keine heiße Luft in den Raum.
  • Wenn möglich, bauen Sie sich noch Rollos oder Jalousien an die Fenster. Diese werden dann tagsüber, wenn es heiß ist, geschlossen. Das ist zwar nicht unbedingt günstig für Fensterblumen, aber so kommt keine Hitze in den Raum.
  • Günstig ist es natürlich, bei der Wohnungswahl auf eine Wohnung auf der Nord-, West- oder Ostseite zu achten. Die Südseite heizt sich den ganzen Tag über furchtbar auf, ohne Klimaanlage bekommen Sie diese kaum kühl.

Der Sommer ist einfach eine schwierige Zeit, um eine Wohnung kühl zu halten und es gibt auch nicht gerade viele Möglichkeiten hierfür. Klar, Stromsparen ist wichtig und auch eine Frage des Geldes, aber ein Ventilator bringt einfach das beste Resultat. Zumindest in den Schlafräumen und im Wohnzimmer sollten Sie sich diesen kleinen Helfer gönnen. Er muss ja nicht den ganzen Tag laufen, es reicht schon, wenn Sie ihn vor dem Zubettgehen etwa eine Stunde laufen lassen, um das Schlafzimmer ein wenig zu kühlen.

Diese Anleitung
Leser-Tipps (1) Ihren Tipp zur Anleitung schreiben
  • Ariwodo | 24.08.2011, 07:55

    Also wir wohnen in einem älteren Gebäude...und haben sage und schreibe 30 Grad in der Wohnung. Ventilator machts nicht viel erträglicher...da helfen nur kalte Tücher oder Fußbäder oder Waschlappen. Wir haben es mit Fenster schließen probiert tagsüber, das kann man bei Abwesenheit gut machen. Jedoch wenn man sich in der Wohnung aufhält kanns zum Kreislaufkollaps führen, da hier keinerlei Frischluft mehr in der Wohnung war. Wir haben alles probiert... keine Chance...30 Grad bei 33 Grad Aussentemperatur. Backsteinhäuser sind sehr warm im Sommer und super kalt im Winter wenn der Vermieter auf ordentliche Dämmung verzichtet um Geld zu sparen... Schade...

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