- 08.11.2011 Sandra Borchert
- Astschere
- Rosenschere
Um Ihre Ziergehölze zurückzuschneiden, gibt es ein paar Dinge, die Sie dabei beachten sollten. Einige Sträucher und Büsche sollten gar nicht geschnitten werden, andere danken es Ihnen mit einer erneuten Blütenpracht im nächsten Jahr.
Der Herbstschnitt für Ziergehölze
- Im Herbst sollten Sie die Ziergehölze nur so weit verschneiden, das Schnee und Wind keine Äste abknicken und beschädigen können.
- Entfernen Sie alte Blütenstände sowie kranke und abgebrochene Triebe.
- Schneiden Sie diese bis ins gesunde Holz zurück.
- Schneiden Sie überlange Triebe und zu dünne Triebe am Ansatz ab.
Frühjahrsblüher sollten Sie so zurückschneiden
- Schneiden Sie im Februar oder Anfang März, vor der Blüte, nicht aber bei Temperaturen unter -6°C.
- Lichten Sie die ältesten Teile der Ziergehölze in Bodennähe aus.
- Schneiden Sie großzügig zurück, dann entstehen wenige, aber dafür stärkere Neutriebe.
- Wenn Sie nur vorsichtig ausschneiden, wachsen mehrere kleine Triebe nach.
- Der Schnitt sollte ungefähr 5 mm über einer Knospe erfolgen.
- Sobald Sie im gesunden Holz schneiden, spüren Sie beim Schnitt einen Widerstand.
So bearbeiten Sie Sommerblüher
- Ziergehölze, die im Sommer blühen, sollten Sie im Frühjahr zurückschneiden.
- Ziel des Rückschnittes ist es, ausreichend neue Triebe zu erhalten, da diese Sträucher an diesjährigen Trieben blühen.
- Diese Gehölze sollten Sie auf ein Viertel bis ein Drittel der Wuchshöhe zurückschneiden.
- Verbessern Sie mit einem Schnitt auch die Lichtverhältnisse in Ihren Sträuchern, indem Sie großzügig auslichten und das Gehölz nicht zu dicht wachsen lassen.
Achten Sie auf scharfes und sauberes Schnittwerkzeug und lassen Sie die abgeschnittenen Äste nicht auf dem Boden liegen, sie sind der ideale Nährboden für Krankheiten und Pilze.